Ölpreise im Aufwind: Wintersturm und geopolitische Spannungen als Preistreiber
Die Ölpreise verzeichnen zum Wochenbeginn einen weiteren Anstieg. Die Nordseesorte Brent wird für Märzlieferungen am Montagmorgen mit 66,10 US-Dollar pro Barrel gehandelt, was einen Anstieg von 22 Cent gegenüber dem Freitagspreis darstellt. Parallel dazu kletterte der Preis für die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 26 Cent auf 61,33 Dollar je Barrel. Im Zentrum dieser Entwicklung stehen vor allem ein heftiger Wintersturm in den USA sowie geopolitische Spannungen.
Der gegenwärtige Wintersturm, einer der schwersten in den USA seit Jahren, hat weitreichende Auswirkungen. Am Sonntag kam es lokal zu Stromausfällen, von denen vorübergehend rund eine Million Menschen betroffen waren. Der Beginn der Woche bringt weiterhin erhebliche Beeinträchtigungen für Reisende mit sich und zahlreiche Schulen in Metropolregionen bleiben geschlossen. Die Wetterprognosen versprechen anhaltend kalte Bedingungen, die das öffentliche Leben für Millionen von US-Amerikanern weiterhin beeinträchtigen werden.
Bereits vor dem Wintereinbruch hatten geopolitische Risiken die Ölpreise in die Höhe getrieben. Insbesondere die angespannte Lage im Iran hat die Befürchtungen vor einer Destabilisierung der gesamten Region nochmals verstärkt und trägt zur höheren Volatilität auf den Märkten bei.

