Ölpreise im Aufwind: Geopolitische Spannungen sorgen für Bewegung

Die Ölpreise haben sich am Dienstag etwas erholt. Ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April war mit 69,36 US-Dollar notiert, ein Anstieg um 32 Cent im Vergleich zum Montag. Ebenso zeigte sich das US-Öl West Texas Intermediate (WTI) für März mit einem Zuwachs von 23 Cent, womit der Preis bei 64,59 Dollar lag.
Diese Preisbewegungen folgten einer Stabilisierung nach vorangegangenen Kursgewinnen. Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und Iran sorgt weiterhin für Unsicherheiten auf den Märkten. Trotz laufender Gespräche, bei denen der iranische Sicherheitsratssekretär in den Oman reiste, verstärkten die USA ihre Sicherheitsvorkehrungen. US-Schiffe wurden angewiesen, Abstand zur iranischen Grenze zu halten, während sie die strategisch bedeutsame Straße von Hormus passieren – was die Ölpreise zusätzlich stützte. Seit Jahresbeginn haben die Spannungen die Ölpreise um rund 10 Prozent steigen lassen.
Sollte es zu militärischen Auseinandersetzungen kommen, sind die Auswirkungen auf die Hauptschifffahrtswege im Persischen Golf von großer Besorgnis. Händler spekulieren darauf, dass im Falle einer Deeskalation der Fokus möglicherweise wieder auf den derzeitigen Ölüberschuss am Markt rückt, was den Preisdruck erhöhen könnte.

