Ölpreise im Aufwärtstrend: Geopolitische Spannungen heizen Märkte an
Die Ölpreise zeigten sich am Mittwoch weiterhin von ihrer robusten Seite. Nach einem deutlichen Preissprung am Vortag waren die Kursbewegungen im frühen Handel zwar marginal, aber dennoch positiv. Ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Liefertermin im März wurde für 67,56 US-Dollar gehandelt, was einem leichten Anstieg um acht Cent gegenüber dem Vortag entspricht. Der Preis für amerikanisches Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 18 Cent auf 62,57 US-Dollar.
Der Ölmarkt bleibt weiterhin im Bann geopolitischer Unruhen. Insbesondere die Entwicklungen im OPEC-Mitgliedstaat Iran ziehen die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich, da die USA ihre militärische Präsenz in der Region ausbauen. Präsident Donald Trump erklärte jüngst, dass eine weitere US-Kriegsflotte in Richtung Iran unterwegs sei. Dies folgte auf einen starken Preisanstieg von etwa zwei Dollar pro Barrel am Dienstag.
Allerdings bleiben die genauen Pläne der USA in Bezug auf ihre gestiegene Militärpräsenz im Persischen Golf unklar. Das zuständige Regionalkommando des US-Militärs, Centcom, hat indessen eine bevorstehende, mehrtägige Luftwaffenübung im Nahen Osten angekündigt. Währenddessen schließt Trump ein militärisches Eingreifen im Iran nicht aus, sollte es zu weiteren gewaltsamen Ausschreitungen gegen Demonstranten kommen.

