OECD revidiert Wachstumsprognosen für Deutschland: Eine gemischte Perspektive
Die OECD hat ihre Prognosen für die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr nach unten korrigiert, während sie für das laufende Jahr eine Stagnation beibehält. Das Bruttoinlandsprodukt der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft soll laut OECD-Schätzungen im Jahr 2025 um lediglich 0,7% wachsen, eine Absenkung der vorhergesagten 1,1%.
Für das Jahr 2026 erwartet die OECD eine Beschleunigung des Wachstums auf 1,2%. Preissenkungen und steigende Gehälter werden die realen Einkommen und den privaten Konsum stützen, so die Einschätzung in ihrem Wirtschaftsausblick.
Private Investitionen sollen allmählich zunehmen, gestützt durch hohe Unternehmensersparnisse und langsam sinkende Zinssätze. Allerdings wird die Unsicherheit in der Politik weiterhin das Investorenvertrauen belasten.
In den kommenden zwei Jahren wird die größte Wirtschaft Europas hinter dem Durchschnitt der Eurozone zurückbleiben, der für 2024 bei 1,3% und für 2025 bei 1,5% liegt.

