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Nvidia-Chef Huang kündigt beschleunigte China-Rückkehr nach Exportlockerung an

16. Juli 2025, 18:25 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Nvidia plant eine beschleunigte Rückkehr nach China, nachdem Exportrestriktionen gelockert wurden. CEO Jensen Huang sieht neue Chancen für KI-Entwicklungen.

Nvidia-CEO Jensen Huang hat in Peking angekündigt, die Wiederaufnahme der China-Geschäfte „zu beschleunigen“, nachdem eine Entspannung im Handelsstreit zwischen Washington und Peking den Export des für den chinesischen Markt entwickelten H20-Prozessors wieder möglich macht. Die nötigen Exportlizenzen aus den USA stünden noch aus, „werden aber sehr bald erteilt“, so Huang auf einer Pressekonferenz.

Noch im April hatte Nvidia einen Abschreibungsbedarf von 4,5 Mrd. US-Dollar gemeldet, weil die Regierung Trump die Ausfuhr von Hochleistungschips in die Volksrepublik untersagt hatte. Huang betonte nun, dass ein Teil der abgeschriebenen Bestände „nicht dauerhaft abgeschrieben“ werde und bei entsprechenden Kundenaufträgen wieder aktiviert werden könne. Der Wiederanlauf der Lieferkette brauche jedoch neun Monate.

Im Rahmen seines Aufenthalts in Peking traf Huang Regierungsvertreter und lobte öffentlich Chinas Rolle als Fertigungsstandort sowie die Fortschritte lokaler KI-Unternehmen wie DeepSeek und Alibaba. In Gesprächen mit Journalisten hob er hervor, dass es nicht seine persönliche Überzeugungsarbeit war, die den Kurswechsel in Washington herbeigeführt habe. Vielmehr seien die Lockerungen Ergebnis direkter Verhandlungen zwischen den Regierungen in Genf und London gewesen.

„Exportkontrollen als Pfeiler der nationalen Sicherheit und des globalen Handels werden bleiben“, sagte Huang. Dennoch sei die Wiederzulassung der Lieferungen ein „wichtiger Erfolg“ für Nvidia. Huang hatte in Washington massiv lobbyiert und vor einem Bedeutungsverlust der US-amerikanischen KI-Industrie gewarnt, sollte der Zugang zum chinesischen Markt langfristig versperrt bleiben.

Parallel präsentierte Nvidia am Dienstag eine neue GPU, die speziell für den chinesischen Markt entwickelt und vollständig exportkonform sei. Das neue Produkt sei besonders für automatisierte Fertigungsprozesse geeignet, betonte Huang.

Branchenanalysten wie Stacy Rasgon von Bernstein sehen in der Kehrtwende der US-Behörden eine entscheidende Stütze für Nvidias künftige Rentabilität. Die Entscheidung sichere dem Unternehmen seine marktbeherrschende Stellung in China und damit auch seine Ökosystemvorteile.

Trotz der gedrosselten Leistungsfähigkeit des H20 und der wachsenden Konkurrenz durch chinesische Anbieter bleiben große Internetkonzerne wie Alibaba, Tencent und Baidu laut Jefferies-Analysten auf Nvidia angewiesen. Grund dafür sei die starke Bindung an Nvidias Software-Ökosystem Cuda sowie der wachsende Rechenbedarf beim Einsatz von KI-Anwendungen.

Die Analysten erwarten, dass die gelockerten Exportregeln den Ausbau von KI-Lösungen in unterschiedlichen Branchen – von Fintech über Bildung bis zur Automobilindustrie – erheblich beschleunigen werden.

Finanzen / Technologie / Nvidia / Exportrestriktionen / KI-Entwicklung
[Eulerpool News] · 16.07.2025 · 18:25 Uhr
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