NRW-Wirtschaft als Schlüsselfaktor für Europa: Wüsts Botschaft in Brüssel
Ministerpräsident Hendrik Wüst schlägt für Nordrhein-Westfalen die Trommel, indem er auf die wirtschaftliche Stärke des Bundeslandes innerhalb der Europäischen Union hinweist. NRW übertrifft den wirtschaftlichen Durchschnitt in der EU um 20 Prozent, basierend auf einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Mit seinen 18 Millionen Einwohnern ist NRW sowohl Taktgeber als auch Ermöglicher in Europa und steht wirtschaftlich auf Augenhöhe mit Nationen wie Polen.
Nordrhein-Westfalen spielt eine zentrale Rolle für die europäische Wirtschaftslandschaft, betont Wüst. Da immer mehr wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Brüssel gesetzt werden, ist es für NRW von essenzieller Bedeutung, seine Interessen in der EU hörbar zu vertreten.
Inmitten dieser Diskussionen finden am kommenden Mittwoch bedeutende Gespräche zwischen zwölf CEOs führender Unternehmen und der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel statt. Die anwesenden Geschäftsführer von Konzernen wie Eon, Henkel und Lufthansa bringen 500 Milliarden Euro Umsatz sowie 1,5 Millionen Beschäftigte zum Tisch. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Gesamtlage erwartet das RWI-Leibniz-Institut für 2026 eine positive Entwicklung mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent in NRW und Deutschland.

