Novartis optimiert Jahresprognose auf semantischer Ebene
Der Schweizer Pharmariese Novartis hat erneut seine Jahresprognose angehoben, allerdings nicht ohne eine gewisse Raffinesse in der Wortwahl. Die veränderte Erwartung betrifft den operativen Kerngewinn, der nun im 'tiefen Zehnerbereich' zulegen soll. Dies mag nach einer kleinen Anpassung klingen, birgt jedoch bei näherer Betrachtung doch eine subtile, jedoch wichtige Unterscheidung. Während zuvor ein Wachstum im 'tiefen zweistelligen Prozentbereich' zwischen 10 und gut 12 Prozent prognostiziert wurde, impliziert die neue Formulierung ein Wachstum von etwa 13 bis 15 Prozent.
Die Umsatzprognosen für das Jahr 2025 hingegen bleiben unverändert und peilen weiterhin ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich an. Auch die ambitionierten Mittelfristziele des Konzerns wurden bestätigt. Für den Zeitraum 2023 bis 2028 wird ein jährliches Umsatzwachstum von 6 Prozent anvisiert. Bei der operativen Kerngewinnmarge verfolgt Novartis das Ziel, bis 2027 über 40 Prozent zu erreichen. Bemerkenswerterweise lag die Marge im zweiten Quartal bereits bei beachtlichen 42,2 Prozent.

