Neue Partnerschaft: Telekom und Nvidia investieren in Münchens Digitalzukunft
Die Deutsche Telekom und der US-amerikanische Chiphersteller Nvidia planen den Bau eines bedeutenden Rechenzentrums in München. Im Rahmen des Projekts, das unter der Schirmherrschaft des bayerischen Wirtschaftsministeriums läuft, sollen etwa 10.000 Recheneinheiten zum Einsatz kommen. Insidern zufolge, auf die sich die Nachrichtenagentur Bloomberg beruft, wird das Investitionsvolumen auf rund eine Milliarde Euro geschätzt.
Die Telekom bleibt jedoch bezüglich weiterführender Details verschlossen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den Freien Wählern betont die Unterstützung für das Vorhaben: "Wir stehen mit der Telekom im Austausch und unterstützen das Projekt in München." Durch diese Initiative wird erneut ein bedeutender Betrag in zukunftsweisende Technologien im Freistaat investiert, so der Minister weiter.
Angesichts der globalen Herausforderungen unterstreicht der Digitalverband Bitkom die Notwendigkeit für Deutschland, seine eigenen Rechenkapazitäten auszubauen. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst betonte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, dass Deutschland innerhalb Europas zwar führend sei, international jedoch an Bedeutung verliere.
Minister Aiwanger erhofft sich zudem, dass das Rechenzentrum die Chancen Bayerns im Wettbewerb um die Ansiedlung einer KI-Gigafactory erhöhen könnte. Für dieses ambitionierte Projekt bewirbt sich die Staatsregierung mit der Region Schweinfurt. Diese Gigafactorys sollen eine noch höhere Anzahl an Prozessoren beherbergen und damit nochmals erheblich zur technologischen Entwicklung beitragen.

