Neue Hitzerekorde in Deutschland: Sommer 2023 zeigt seine Zähne
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet einen neuen Temperaturrekord für das Jahr 2023. Im bayerischen Kitzingen wurde eine beeindruckende Temperatur von 37,8 Grad Celsius registriert, ein Wert, der den bisherigen Spitzenreiter des Jahres in Saarbrücken-Burbach hinter sich lässt. Dort waren Ende Juni noch 36,2 Grad gemessen worden, doch auch am jetzigen Dienstag musste sich Saarbrücken-Burbach nur knapp mit 37,6 Grad geschlagen geben.
Am Horizont zeichnet sich bereits ein neuer Rekordversuch ab: Der DWD rechnet damit, dass die Temperaturen am Mittwoch noch weiter steigen könnten. "Eine Marke von 40 Grad ist lokal nicht ausgeschlossen", betont ein DWD-Sprecher. Doch Vorsicht ist geboten: Mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Wahrscheinlichkeit für heftige Wetterphänomene. Besonders der Süden und Nordwesten Deutschlands müssen sich auf teils unwetterartige Gewitter mit Starkregen und böigen Winden einstellen.
Einen neuen Allzeit-Hitzerekord erwartet der DWD jedoch nicht. Der bislang höchste jemals in Deutschland gemessene Wert liegt bei 41,2 Grad, aufgezeichnet im Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl. Trotz der brütenden Hitze bestehen vorerst keine Anzeichen dafür, dass dieser Rekord am Mittwoch übertroffen wird. Dennoch bleibt der Sommer 2023 hitzetechnisch ein ernstzunehmender Konkurrent der Vergangenheit.

