Neue Eskalation: Zivile Opfer durch Drohnenangriff in Donezk
Die Konfliktregion Donezk erfährt neuerlich dramatische Entwicklungen, wie Berichte der ukrainischen Behörden besagen. Mindestens vier Menschen verloren ihr Leben durch den Einsatz russischer Gleitbomben und Drohnen. Besonders tragisch endete eine Bombardierung in der Stadt Kostjantyniwka, bei der zwei Zivilisten auf einer Baustelle zu Tode kamen. Kurz darauf traf eine Drohne ein Fahrzeug, in dem ein verheiratetes Paar saß, mit tödlichem Ausgang. Die Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk veröffentlichte dazu verstörende Bilder auf Telegram, die das menschliche Leid verdeutlichen.
Bereits am frühen Morgen hatte die ukrainische Flugabwehr eine massive Welle von über 160 Angriffen registriert. Diese erfassten nicht nur die Region Donezk, sondern auch das nordostukrainische Gebiet Charkiw, wo ein achtjähriger Junge sein Leben verlor, als eine Drohne ein Auto traf. Weitere Personen, darunter ein vierjähriges Kind und ein Mann mittleren Alters, wurden bei Angriffen verletzt.
Inmitten der seit mehr als drei Jahren andauernden Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland bleibt der Einsatz von Drohnen ein zentrales Element des Konflikts für beide Seiten. Die jüngsten Ereignisse zeigen einmal mehr die verheerenden Auswirkungen der Kriegshandlungen auf die Zivilbevölkerung, während die Lage weiter eskaliert.

