Nato meldet beunruhigende Zunahme der russischen Verluste im Ukraine-Konflikt
Die Nato hat besorgniserregende Zahlen zu den militärischen Verlusten Russlands im andauernden Konflikt mit der Ukraine veröffentlicht. Ein hochrangiger Beamter der Organisation erklärte am Rande eines Außenministeriumstreffens in Brüssel, dass die russischen Verluste beträchtlich angestiegen seien und schätzte die Zahl der Todesopfer auf bis zu 250.000. Die Summe aus getöteten und verwundeten russischen Soldaten beläuft sich demnach auf etwa 900.000.
Im Februar allein wurde von über 35.100 russischen Verlusten gesprochen, wobei der Begriff "Verluste" getötete und verletzte Soldaten umfasst. Noch im Oktober 2024 hatte die Nato von weit über 600.000 Verlusten gesprochen. Die steigenden Zahlen werden unter anderem auf eine Ausweitung der Kampfgebiete und intensivere Militäroperationen zurückgeführt.
Zusätzlich gab der Nato-Beamte bekannt, dass rund 1500 nordkoreanische Soldaten bei Einsätzen für Russland gefallen seien, während etwa 3500 weitere verwundet wurden. Insgesamt sind etwa 11.000 Nordkoreaner in der russischen Grenzregion Kursk stationiert. Zu Beginn dieses Jahres wurden zusätzlich 3.500 Nordkoreaner zu Trainingszwecken nach Russland verlegt.

