Nachfrage nach Einzelwerten wächst: Nvidia, Alphabet und Apple im Fokus
Der aktuelle Zertifikatehandel wird von zwei dominierenden Themen geprägt: dem Aufstieg der Edelmetallpreise und den anhaltenden Debatten über eine mögliche KI-Blase. Simon Görich von der Baader Bank hebt hervor, dass speziell Silber-Produkte im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen und zum Jahresende ordentliche Umsätze erzielen.
Des Weiteren sind auch Indizes sowie Technologie- und Rüstungsaktien, insbesondere Produkte auf US-Tech-Titel wie Gold und Silber, stark gefragt. Markus Königer von der ICF Bank bemerkt, dass Rüstungsaktien, mit Ausnahme von Rheinmetall, weniger im Vordergrund stehen und wenig Bewegung bei Bitcoin- und Kryptowährungszertifikaten zu verzeichnen ist.
Der Handel mit Basiswerten wie dem DAX, Nasdaq, Rheinmetall, Gold und Silber bleibt dominant. Besonders geschätzt werden Open-End-Knock-Out-Zertifikate in verschiedenen Formen. Nvidia und Alphabet stehen weiterhin hoch im Kurs bei den Anlegern, wobei letzterer seit seinem Tief im April eine bemerkenswerte Kursverdopplung erlebte. Auch Apple zieht mit gewichtigen Call-Optionen Aufmerksamkeit auf sich. Auf Rheinmetall fokussiert man sich besonders mit einem Discount-Zertifikat mit Cap.
Der Silberpreis erreicht kontinuierlich neue Höhen, während sich der Goldpreis seinem Rekord vom Oktober annähert. Anleger investieren begeistert in Silber-Indexzertifikate sowie in Call-Optionsscheine und Knock-Out-Calls. Bei Gold folgen sie einem ähnlichen Muster mit einer Vorliebe für Index-Tracker und Knock-Out-Calls.
Trotz der Turbulenzen auf dem Krypto-Markt bleibt der Vertrieb von Bitcoin-Zertifikaten ruhig. Der jüngste Preissturz auf etwa 87.000 US-Dollar – ein Rückgang von über 30 Prozent seit dem Allzeithoch im Oktober – zieht dabei kaum Beachtung auf sich.

