Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten steigt: 1 von 2 Institutionen wird innerhalb eines Jahres ihre Bestände erhöhen

Den globalen Forschungen von State Street zufolge bewegen sich große Investoren über Testläufe hinaus und setzen klare Wetten auf digitale Vermögenswerte und Blockchain.
Fast 60 % der befragten institutionellen Investoren geben an, dass sie planen, ihre Krypto-Allokation im nächsten Jahr zu erhöhen. Die durchschnittliche Exposition soll sich innerhalb von drei Jahren verdoppeln, was auf feste Pläne anstelle von leeren Worten hindeutet.
Institutionen erhöhen die Allokation in digitale Vermögenswerte
Berichte haben offengelegt, dass private Märkte das erste Ziel sind. Private Equity und private festverzinsliche Wertpapiere stehen ganz oben auf der Liste für die Tokenisierung, da Unternehmen versuchen, illiquide Bestände zu öffnen und den Handel zu erleichtern.
Bis 2030 erwarten die meisten Befragten, dass 10-24 % der institutionellen Investitionen durch tokenisierte Instrumente erfolgen werden. Das ist eine große Veränderung gegenüber Pilotprojekten und Konzeptnachweisen.
Our 2025 global research on #digitalassets and emerging technologies reveals a decisive shift in adoption and strategic commitment among institutional investors toward #tokenization and blockchain-enabled transformation. Read more: https://t.co/hzk1f3dZ1O pic.twitter.com/tULwI2Ke88
— State Street (@StateStreet) October 9, 2025
Von Investoren genannte Vorteile
Investoren nannten klare Gründe für den Schub. Erhöhte Transparenz wurde von 52 % als wesentlicher Vorteil genannt. Schnellere Handelsabwicklungen wurden von 39 % gewählt, und niedrigere Compliance-Kosten von 32 %.
Fast die Hälfte der Befragten sagte, dass sie Kosteneinsparungen von mehr als 40 % erwarten, dank besserer Transparenz. Diese Zahlen helfen zu erklären, warum mehr Unternehmen jetzt handeln, anstatt zu warten.
Operative Veränderungen im Gange
Berichten zufolge geht es bei der Veränderung nicht nur um Portfolios. Vierzig Prozent der Befragten haben bereits ein dediziertes Team für digitale Vermögenswerte oder eine Geschäftseinheit. Fast ein Drittel sagte, dass Blockchain und damit verbundene digitale Operationen nun Teil ihrer umfassenderen digitalen Pläne sind.
Joerg Ambrosius, Präsident der Investment Services bei State Street, sagte, institutionelle Kunden behandelten diese Werkzeuge als strategische Hebel für Wachstum und Effizienz, nicht nur als Experimente.
Donna Milrod, Chief Product Officer bei State Street, fügte hinzu, dass Unternehmen Teams aufbauen und neue Produkte wie tokenisierte Anleihen, On-Chain-Verpackungen, Stablecoins und tokenisiertes Bargeld planen.
Jedes fünfte Unternehmen plant, in naher Zukunft neue Gruppen für digitale Vermögenswerte aufzubauen. Das deutet darauf hin, dass organisatorische Änderungen den Kapitalverpflichtungen folgen werden. Viele Manager überarbeiten Arbeitsabläufe und fügen Mitarbeiter mit Blockchain-Kenntnissen hinzu.
Zugleich sagten mehr als die Hälfte der Befragten, dass generative KI und Quantencomputing einen größeren Einfluss auf die Investmentoperationen haben könnten als die bloße Tokenisierung, obwohl die meisten diese Technologien eher zusammenarbeitend als ersetzend sehen.
Die Umfrage umfasste Führungskräfte aus verschiedenen Regionen und unterschiedlichen Institutionengrößen und betrachtete sowohl Strategien als auch operative Bereitschaft.

