Nach Pegida-Absage - Merkel will Demonstrationsrecht schützen
19. Januar 2015, 20:07 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel will eine Beschädigung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit wegen Terrordrohungen nicht hinnehmen und notfalls auch Hilfe des Bundes mobilisieren. Die CDU-Vorsitzende reagierte damit auf das Verbot aller Demonstrationen in Dresden - sowohl der islamkritischen Pegida als auch ihrer Gegner. In anderen Städten wurde demonstriert. In München oder Osnabrück gingen tausende Menschen gegen Pegida auf die Straße. Eine geplante Pegida-Demonstration in Braunschweig wurde abgesagt, weil die rund 250 Teilnehmer von Gegendemonstranten eingekreist worden waren.

