Musk versus Navarro: Ein Schlagabtausch in der Handelsarena
Elon Musk, bekannt für seine Innovationskraft und seinen Hang zu kontroversen Bemerkungen, hat nun auch den ehemaligen Berater von Donald Trump, Peter Navarro, ins Visier genommen. Auf seiner Plattform X ließ der Tesla-Chef kein gutes Haar an Navarro und bezeichnete ihn in unverblümter Manier als 'wirklich einen Idioten' und 'dümmer als ein Sack Ziegel'.
Dieses verbale Duell entfaltet sich vor dem Hintergrund der hohen Einfuhrzölle, die seit Trumps Präsidentschaft ein Reizthema zwischen Musk und der US-Regierung darstellen. Peter Navarro, als architektonischer Kopf hinter Trumps rigoroser Zollpolitik bekannt, hatte zuvor Musk und dessen Unternehmen Tesla ins Visier genommen.
Er unterstellte, dass Tesla weniger ein Autohersteller als vielmehr ein Unternehmen sei, das auf kostengünstige ausländische Teile zur Fahrzeugmontage angewiesen sei. Diese provokante Aussage löste Musks Zorn aus, der postwendend entgegnete, dass Teslas Fahrzeuge den höchsten Anteil an US-Inhalten aufweisen.
Amüsanterweise kommentierte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, die öffentliche Auseinandersetzung mit den Worten, dass Trumps Regierung die transparenteste in der Geschichte sei und Meinungsverschiedenheiten öffentlich ausgetragen werden. Charmant nonchalant fügte sie hinzu: 'Jungs bleiben Jungs'.
In der Zwischenzeit drohte Präsident Trump mit weiteren Importzöllen in Höhe von 50 Prozent auf chinesische Waren. Musk habe Medienberichten zufolge vergeblich versucht, Trump zu einem Kurswechsel in dieser Angelegenheit zu bewegen.
Branchenexperten erwarten dennoch, dass Tesla von den Zöllen weniger stark betroffen sein wird als traditionelle US-Autohersteller, die auf einen weit umfangreicheren internationalen Teilemix angewiesen sind.

