Mittelstand in Sorge: Erwartungen an die Bundesregierung steigen
Mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in Deutschland blickt mit Skepsis auf das kommende Jahr. Laut einer aktuellen Umfrage des Mittelstandsverbands BVMW erwarten 54 Prozent dieser Unternehmen einen wirtschaftlichen Abschwung.
Christoph Ahlhaus, der Bundesgeschäftsführer des BVMW, machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass bloße Reformansätze nicht mehr ausreichen, um die wirtschaftliche Dynamik des Landes wiederzubeleben. Ahlhaus fordert von der Bundesregierung konkrete Maßnahmen und Entlastungen, insbesondere in den Bereichen Bürokratie, Arbeitsmarkt, Steuern und Energie. Es mangele an der Umsetzung längst versprochener Strukturreformen, die dringend notwendig seien.
Nur für jedes fünfte Unternehmen gibt es Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung, sodass der Handlungsdruck auf die Politik steigt. Interessant ist auch, dass 42 Prozent der befragten Unternehmen planen, ihre Investitionen bis 2026 zu reduzieren. Diese Zahlen stammen aus einer repräsentativen Online-Umfrage, die der BVMW vom 18. bis 23. Dezember bei über 1.000 mittelständischen Unternehmen durchführte.

