Milliardenschwere Investitionen in den Bahnausbau: Ein Boost für die Infrastruktur
Die Bundesregierung treibt den Ausbau der Bahninfrastruktur mit beeindruckenden Investitionen in mehreren Bundesländern voran. Mit dem Hauptaugenmerk auf Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen sollen sowohl Strecken als auch Knotenpunkte verbessert und der Lärmschutz optimiert werden, wie das Bundesverkehrsministerium bekanntgab.
Besonders profitieren wird Brandenburg, das rund 339 Millionen Euro zur Unterstützung der zum Kohleausstieg betroffenen Regionen erhält. In Bahnhöfen wie Cottbus, Bischdorf und Königs Wusterhausen sind zusätzliche Gleise für den Güterverkehr geplant. Eine innovative Entwicklung steht auch in Leuna bevor, wo ein Werksbahnhof für den öffentlichen Nahverkehr umgestaltet wird. Der Bund investiert zusätzlich 65 Millionen Euro in den Lärmschutz am Berliner Außenring im Osten der Hauptstadt.
Für Sachsen plant der Bund eine Investition von circa 200 Millionen Euro in den wichtigen Bahnknoten Zwickau. Dabei sollen der Hauptbahnhof modernisiert und die Stellwerke auf den neuesten Stand der elektronischen Technik gebracht werden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für das Jahr 2028 terminiert.
In Thüringen unterstützt die Regierung zudem die Elektrifizierung einer bedeutenden Güterstrecke. Ein bedeutendes Projekt ist der Pfaffensteigtunnel in Baden-Württemberg, der als Schlüsselverbindung für das Großvorhaben Stuttgart 21 dient. Mit einer zugesicherten Fördersumme von 1,69 Milliarden Euro soll der Tunnel die Gäubahn mit dem neuen Fernbahnhof am Stuttgarter Flughafen verbinden und so zur Verbesserung des Zugverkehrs beitragen.

