Militärische Präsenz im Aufwind: Chinas Manöver in der Taiwanstraße spitzen sich zu
China intensiviert seine militärischen Aktivitäten rund um Taiwan mit der laufenden Großübung 'Meerengen-Donner-2025A'. Die chinesische Volksbefreiungsarmee fokussiert sich auf präzise Angriffe und Blockadeszenarien in der Taiwanstraße. Oberst Shi Yi von der PLA hebt hervor, dass die Übung als strategische Demonstration dient.
Neben Luft- und Seestreitkräften trainieren auch Bodentruppen den Einsatz auf große Distanz im Ostchinesischen Meer. Die Namensgebung der Übung suggeriert, dass weitere militärische Aktivitäten für dieses Jahr auf dem Plan stehen könnten. Bereits im vorherigen Jahr markierten Manöver unter Titeln wie 'Gemeinsames Schwert-2024A' ähnliche Einsätze.
Zu Wochenbeginn rückte Peking mit Flugzeugen, Kriegsschiffen – darunter der Flugzeugträger 'Shangdong' – und zehn Schiffen der Küstenwache vor Taiwans Küsten auf. Damit erhöht China den Druck auf Taiwan, just vor der dort geplanten Übung im April, die eine Reaktion auf mögliche Eskalationen Chinas simuliert.
Berichten zufolge testet die Volksrepublik neue amphibische Schiffe für potenzielle Invasionen. Laut 'New York Times' könnten diese Schiffe, mit ausfahrbaren Stelzen ausgerüstet, eine taktische Brücke zur Anlandung an Taiwans Küste bilden. Die Demokratische Fortschrittspartei Taiwans, die seit 2016 regiert, wird von Peking als separatistisch angesehen.
Taiwans Präsident Lai Ching-te wehrt sich gegen diese Bezeichnung und betont den bereits bestehenden Status Taiwans als unabhängige Nation. Auf internationalem Parkett stößt China auf scharfe Kritik. Die EU und die USA verurteilen die Manöver als destabilisierend.
Insbesondere die USA, als Taiwans wichtigster Partner, äußern ihr Engagement für die Verteidigung der Inselrepublik. Tammy Bruce vom US-Außenministerium kritisiert Chinas Vorgehen als gefährlich für regionale Sicherheit und globalen Wohlstand.

