Mexikos Präsidentin Sheinbaum verzichtet auf G20-Gipfel in Südafrika
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum wird beim diesjährigen G20-Gipfel in Südafrika nicht anwesend sein. Die Entscheidung der Linkspolitikerin, die nur selten internationale Reisen unternimmt, wurde von der Präsidentschaft damit begründet, dass Sheinbaum an diesem Wochenende Termine im Inland wahrnehmen wird. Im Vorjahr war sie beim G20-Gipfel in Rio de Janeiro noch präsent.
Seit gut einem Jahr leitet Sheinbaum die Geschicke in Mexiko, dem bevölkerungsreichsten spanischsprachigen Land der Welt mit rund 130 Millionen Einwohnern. Ihre letzte Teilnahme an einem großen internationalen Treffen fand im Juni beim G7-Gipfel in Kanada statt. Dort war Mexiko als Gastland geladen, und Sheinbaum hatte die Absicht, mit dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump ein bilaterales Treffen abzuhalten. Dieses fiel jedoch ins Wasser, da Trump die Veranstaltung vorzeitig verlassen hatte.
Auf internationalen Konferenzen wird Sheinbaum in der Regel durch den Außenminister Juan Ramón de la Fuente vertreten. Neben Sheinbaum haben auch der ehemalige US-Präsident Trump sowie der russische Präsident Wladimir Putin ihre Teilnahme am G20-Gipfel abgesagt.

