Merz trifft Trump: Ein gelungener Auftakt in Washington
Die Reise von Kanzler Friedrich Merz (CDU) in die USA, anlässlich seines Antrittsbesuchs im Weißen Haus, wird von führenden außenpolitischen Stimmen in Deutschland positiv bewertet. Der Besuch, bei dem Merz auf US-Präsident Donald Trump traf, wurde von den außenpolitischen Reihen der Union und SPD als souverän und konstruktiv eingeschätzt.
Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion für Außenpolitik, Norbert Röttgen, äußerte sich zufrieden über Merz’ Auftritt in Washington. Besonders hob er hervor, dass Merz entscheidende Themen für Deutschland und Europa adressiert habe. Ein zentrales Anliegen sei der verstärkte Druck auf den russischen Präsidenten Putin, um den Konflikt in der Ukraine zu entschärfen. Röttgen lobte die freundliche Atmosphäre der Gespräche – ein Klima, das auch Präsident Trump aktiv gefördert habe.
Metin Hakverdi, der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, bezeichnete den Besuch als Erfolg. Im "Tagesspiegel" betonte er die Wichtigkeit der persönlichen Beziehungspflege bei diesem ersten Treffen. Merz habe es geschafft, eine Vertrauensbasis aufzubauen, welche die Zusammenarbeit vor allem im Hinblick auf weltpolitische Herausforderungen, wie den Ukraine-Konflikt, erleichtern wird.

