Merkel reist selbstbewusst nach Washington: Treffen mit Trump
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Washington als Ziel seiner ersten Auslandsreise seit Amtsantritt gewählt. In der US-Hauptstadt trifft er auf Präsident Donald Trump, den er bereits vor vielen Jahren flüchtig in New York sah und mit dem er seitdem regelmäßig telefoniert.
Höhepunkt des Besuchs ist ein gemeinsames Mittagessen, gefolgt von einer Pressebegegnung im Oval Office. Die Diskussionen werden sich vorrangig um die Beendigung des Ukraine-Konflikts sowie die Antworten der NATO auf äußere Bedrohungen drehen.
Auch der anhaltende Zollstreit zwischen den USA und der EU steht auf der Agenda. Merz betonte vorab seine Entschlossenheit, die europäischen Standpunkte selbstbewusst zu präsentieren und nicht als "Bittsteller" aufzutreten.
Der Besuch in Washington ist nur von kurzer Dauer; bereits nach 17 Stunden wird der Bundeskanzler die amerikanische Hauptstadt wieder verlassen. Trotzdem wird er noch im Juni bei zwei internationalen Gipfeltreffen — dem G7-Gipfel in Kanada und dem NATO-Gipfel in Den Haag — auf den US-Präsidenten treffen.

