Medizinischer Fortschritt lässt Insmed-Aktien aufblühen
Der Aktienkurs der Biopharmafirma Insmed erlebte am Dienstag einen beachtlichen Höhenflug von fast 30 Prozent, nachdem das Unternehmen aus Bridgewater, New Jersey, positive Ergebnisse aus einer Phase-2-Studie bekannt gab. Diese Studie fokussierte auf die Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) mittels eines inhalierbaren Pulvers mit dem Wirkstoff Treprostinil Palmitil.
Die Forschungsarbeit erreichte sowohl ihr primäres Ziel als auch alle sekundären Wirksamkeitsziele. Pulmonale Hypertonie ist eine Erkrankung, bei der der Blutdruck in den Lungenarterien höher ist als normal, was laut dem National Heart, Lung, and Blood Institute weltweit etwa ein Prozent der Bevölkerung betrifft.
Angesichts der erfreulichen Studienergebnisse plant Insmed, unmittelbar den Dialog mit der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA aufzunehmen, um das Design einer Phase-3-Studie zu besprechen. Bis Ende 2025 ist eine große klinische Studie für Patienten mit interstitieller Lungenkrankheit geplant, gefolgt von einer Phase-3-Studie zur PAH Anfang 2026.
Die Ankündigung führte dazu, dass die Insmed-Aktien am Dienstag auf rund 90 US-Dollar anstiegen und damit den höchsten Stand seit fast einem Vierteljahrhundert erreichten. Währenddessen gerieten die Aktien von United Therapeutics, einem Konkurrenten auf dem Markt für PAH-Behandlungen, unter Druck und fielen um fast 14 Prozent auf das niedrigste Niveau seit April.

