Materialise stärkt sein Luft- und Raumfahrtangebot mit EN9100-Zertifizierung für die Produktion von Metallbauteilen
Ein bedeutender Meilenstein, der neue Chancen in der Lieferkette eröffnet

25. Februar 2025, 11:00 Uhr · Quelle: Pressebox
Materialise hat die EN9100-Zertifizierung für seine Metall-3D-Druckprozesse in der Luft- und Raumfahrt erhalten, was neue Möglichkeiten für die Herstellung flugfähiger Teile eröffnet. Diese Zertifizierung ergänzt bereits bestehende Qualifikationen und unterstützt die kosteneffiziente Produktion weniger kritischer Bauteile.

Bremen, 25.02.2025 (PresseBox) - Der Pionier im Bereich der additiven Fertigung (AM) Materialise hat die EN9100-Zertifizierung für seine Metall-AM-Prozesse in der Luft- und Raumfahrt erhalten. EN9100 ist eine sektorspezifische Variante der ISO 9001 und bestätigt, dass ein Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem implementiert hat, das Produktqualität, Prozesskontrolle, regulatorische Konformität und kontinuierliche Verbesserung gewährleistet.

Das Unternehmen besitzt bereits die EN9100-Zertifizierung für seine polymerbasierte additive Fertigung in diesem Sektor und produziert jährlich mehr als 500.000 flugfähige Teile für Flugzeughersteller (OEMs), Zulieferer und MROs. Diese Entwicklung stellt somit einen bedeutenden Fortschritt für die Einführung von metallbasierten 3D-gedruckten Teilen in der Luft- und Raumfahrt dar.

Mit der EN9100-Zertifizierung für Metall eröffnet Materialise neue Möglichkeiten für die Bauteilgestaltung und Effizienzsteigerungen in der Lieferkette für alle Akteure des Luft- und Raumfahrtökosystems.

Ein kluger Start: Metall-3D-Druck für weniger kritische Bauteile

Materialise ist mit strengen Standards bestens vertraut. Das Unternehmen gehört zu den wenigen Anbietern von additiven Fertigungsprozessen, die nach den Airbus AIPI-Standards zertifiziert sind – und erreichte kürzlich die höchstmögliche Bewertung im Airbus Quality Maturity Assessment. Der AM-Spezialist für die Luftfahrt verfügt außerdem über eine Produktionsorganisationserlaubnis (POA) der EASA, die es ermöglicht, flugfähige Teile mit Form-1-Zulassung herzustellen.

Mit der EN9100-Zertifizierung für Metall als Ergänzung zu den bestehenden Qualifikationen ist Materialise bereit, der gesamten Luft- und Raumfahrtbranche dabei zu helfen, flugfähige Metall- oder Polymer-3D-gedruckte Teile zu identifizieren und zu beziehen – insbesondere weniger kritische Bauteile bieten hierbei eine vielversprechende Möglichkeit für die Branche.

Erik de Zeeuw, Market Manager für Luft- und Raumfahrt bei Materialise, kommentierte:
„Weniger kritische Bauteile, die leicht, stabil und langlebig sein müssen – wie Sitzverkleidungen, Gehäuse, Innenausstattungen oder Luftkanäle – sind besonders geeignete Kandidaten. Diese müssen oft repariert oder ersetzt werden, allerdings in kleinen Mengen. Genau hier spielen die Vorteile des Metall-3D-Drucks eine entscheidende Rolle, darunter die Möglichkeit, digitale ‘On-Demand’-Lagerbestände für eine schnellere und zuverlässigere Beschaffung zu führen sowie die kosteneffiziente Produktion von Kleinserien.“

Teile werden wirtschaftlicher, flexibler und schneller verfügbar

In einer Branche mit oft geringen Produktionsvolumina ermöglicht die werkzeugfreie Technologie des 3D-Drucks eine erheblich kostengünstigere Kleinserienfertigung im Vergleich zu konventionellen Methoden, bei denen die Kosten pro Teil stark vom Produktionsvolumen abhängen.

Da es für metallbasierte 3D-gedruckte Teile keine „Mindestproduktionsmenge“ gibt, entfallen auch Kosten für überschüssige Lagerbestände oder ungenutzte Ersatzteile.

Erik de Zeeuw erklärte:
„Nur für tatsächlich benötigte Teile zu zahlen und dabei eine geringere Gesamtbetriebskosten (TCO) zu haben, ist eindeutig vorteilhaft. Ebenso wichtig ist es, potenzielle Unterbrechungen der Lieferkette zu vermeiden, die die Verfügbarkeit von Teilen verzögern und letztendlich Flugzeuge über längere Zeiträume am Boden halten könnten. Darüber hinaus wird es weniger kostenintensiv, Bauteile kontinuierlich zu überprüfen und zu optimieren.“

Neue Anwendungen für Metall-AM „abheben“ lassen

Dank der Größe der Produktionsanlagen, des POA-Status und nun der durch die EN9100-Zertifizierung gewährleisteten Qualitätssicherung ist Materialise nicht nur in der Lage, flugfähige Teile zu drucken, sondern auch Design-zugelassene Organisationen dabei zu unterstützen, neue Bauteile nach Industriestandards zu entwickeln und herzustellen – einschließlich der Unterstützung bei Qualifikationsanforderungen.

Erik de Zeeuw fügte hinzu:
„Das von uns implementierte Qualitäts- und Prozesskontrollsystem vereinfacht die digitale Rückverfolgbarkeit, die für die Qualifizierung von 3D-gedruckten Metallteilen erforderlich ist. Und das ist etwas, das uns sehr begeistert.

Wir sind bereit, mit unserem umfangreichen Partnernetzwerk in der Luft- und Raumfahrt zusammenzuarbeiten, um die perfekten Anwendungen für Metall-AM zu identifizieren, zu produzieren und weiterzuentwickeln. Gemeinsam werden wir eine Vielzahl neuer Möglichkeiten buchstäblich zum Abheben bringen.“

Erfahren Sie hier mehr über das zertifizierte Fertigungsangebot von Materialise für die Luft- und Raumfahrt.

Luft- / Raumfahrt
[pressebox.de] · 25.02.2025 · 11:00 Uhr
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