Mass Effect kehrt zurück: BioWare bestätigt (fast) die Rückkehr der legendären Lens Flare-Orgie
Ein simples „Okay“-Emoji. Mehr brauchte es nicht, um die Mass Effect-Community in Ekstase zu versetzen! Director Michael Gamble hat auf Twitter subtil angedeutet, dass das nächste Mass Effect die berüchtigte Lens Flare-Tradition fortsetzen könnte. Blendenflecken wohin das Auge reicht – genau wie in den guten alten Zeiten der Original-Trilogie!
Ein Emoji sagt mehr als tausend N7-Rüstungen?
Es war ein simpler Post auf Social Media: Ein Fan wünscht sich für „Mass Effect 5“ (wie es manche schon nennen) die gute alte Tradition des überbordenden Lens Flare zurück. Und Michael Gamble, der Zeremonienmeister des kommenden Abenteuers, antwortet mit einem knappen „Okay“-Emoji. Ist das die offizielle Bestätigung, dass unsere Augen bald wieder um Gnade winseln werden, während wir durch interstellare Lichtkaskaden navigieren? Wohl kaum. Aber dieser humorvolle Dialog, dieser kleine Funke in der Dunkelheit des Informationsvakuums, lässt hoffen.
Es signalisiert zumindest: Die Stimmung im Entwicklerteam scheint gut zu sein, die Mühlen mahlen, und vielleicht, ja vielleicht, ist der berüchtigte Lens Flare wirklich ein Teil des Plans. Ein Augenzwinkern, das Bände spricht.
Die harte Realität: Zwischen Unreal-Träumen und Veilguard-Pflichten
Doch bevor wir uns in Lens Flare-Fantasien verlieren, ein kleiner Realitätscheck. Auch wenn die Entwicklung des nächsten Mass Effect schon eine Weile köchelt, war es laut Berichten von Anfang des Jahres noch nicht in der Vollproduktion. Der ehemalige BioWare-Producer Mark Darrah plauderte im Januar aus dem Nähkästchen, dass sich das Spiel noch in einer sehr frühen Phase befand.
Der Grund? BioWare stemmte zu dem Zeitpunkt noch den Post-Launch-Support für Dragon Age: The Veilguard. Das Studio agiert im Grunde wie eine Ein-Spiel-Schmiede, ein Projekt nach dem anderen, kein gleichzeitiges Jonglieren mit mehreren Mammut-Titeln. Ein kluger Fokus oder eine frustrierende Bremse für ungeduldige Fans?
Unreal Engine 5 und die alten Hasen: Ein Lichtblick am Horizont?
Aber es gibt auch handfeste, positive Nachrichten, die wie ein perfekt gezielter Disruptor-Schuss Hoffnung verbreiten. Das nächste Mass Effect entsteht auf der potenten Unreal Engine 5! Das wurde bereits 2021 durch Stellenausschreibungen bekannt, in denen BioWare nach Entwicklern mit Erfahrung in UE4 und UE5 suchte. Gerüchten zufolge war der Wechsel von der hauseigenen Frostbite-Engine (die bei Anthem und Mass Effect Andromeda für einige Kopfschmerzen gesorgt haben soll) ein strategischer Schritt. Und wer schraubt an diesem neuen Epos? Ein Team aus Veteranen, die schon die Original-Trilogie zu dem gemacht haben, was sie ist!
Gary McKay, General Manager bei BioWare, bestätigte im Januar, dass Schwergewichte wie Michael Gamble selbst, Preston Watamaniuk, Derek Watts und Parrish Ley an Bord sind. Das Studio will zudem seine Arbeitsweise überdenken, um „die beste Erfahrung“ zu liefern. Man braucht in dieser frühen Phase nicht das ganze Studio, was erklärt, warum einige Talente vorübergehend bei anderen EA-Teams unterkamen. Das klingt nach einem Plan!
Mehr als nur Lichteffekte: Das nächste Kapitel wartet!
Noch hat das nächste Mass Effect weder einen offiziellen Titel noch ein Release-Datum. Aber die kleinen Teaser, die Bestätigung der Unreal Engine 5 und die Rückkehr der alten Garde lassen die Vorfreude wie ein Warpantrieb aufheulen. Ob mit oder ohne exzessiven Lens Flare – die Galaxie wartet darauf, erneut von uns erkundet zu werden.

