Mario Draghi erhält Karlspreis 2026: Ein Symbol für europäische Einheit und Entschlossenheit
Der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, wird im Jahr 2026 mit dem renommierten Karlspreis geehrt, einem der wichtigsten Preise für Verdienste um die europäische Einigung. Diese Auszeichnung erkennt Draghis maßgeblichen Beitrag zur Stabilität des Euro und seinen unermüdlichen Einsatz für ein geeintes Europa an.
Die Entscheidung des Karlspreis-Direktoriums wurde mit Draghis zielstrebigen Bemühungen begründet, die er während seiner Amtszeit als EZB-Präsident unternommen hatte, insbesondere als er mit dem ikonischen Versprechen "Whatever it takes" die Existenz des Euro sicherte. Armin Laschet, Vorsitzender des Direktoriums, betonte die anhaltende Bedeutung dieses Mottos und appellierte an die Europäische Kommission, sich davon inspirieren zu lassen, um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken.
In einer begleitenden Videobotschaft betonte Draghi die aktuellen Herausforderungen Europas, bedingt durch innere und äußere Bedrohungen. Er rief zu mehr Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union auf, um sich diesen Gefahren erfolgreich entgegenzustellen und die Union in den Bereichen Wirtschaft, Militär und Politik zu stärken.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst lobte Draghis Verdienste als herausragender Europäer und würdiger Preisträger und unterstrich dessen Engagement für Verantwortung und Zusammenhalt.
Der Karlspreis, benannt nach Karl dem Großen und in Aachen verankert, ist seit seiner Stiftung nach dem Zweiten Weltkrieg ein Symbol für europäische Einheit. Historische Preisträger waren unter anderem Konrad Adenauer und Winston Churchill, und jüngst auch Ursula von der Leyen.
Am Himmelfahrtstag wird der Preis im traditionellen Rahmen verliehen, begleitet von der Botschaft, das Klein-Klein zu überwinden und den Empfehlungen Draghis zu folgen, um die europäische Zukunft zu sichern.

