Macquarie verstärkt Engagement im britischen Flughafenmarkt
Die australische Macquarie Group hat über ihre Vermögensverwaltungssparte Beteiligungen an den Flughäfen Bristol, Birmingham und London City übernommen. Diese Kaufentscheidung war das Ergebnis von Verhandlungen mit dem Ontario Teachers' Pension Plan, welches seine Anteile an den genannten Airports erfolgreich an Macquarie veräußerte. Bemerkenswert ist dabei, dass die Höhe der getätigten Investitionen nicht öffentlich bekannt gegeben wurde.
Im Detail hat die Macquarie Group 55 Prozent am Flughafen Bristol, 26,5 Prozent am Birmingham Airport und schließlich 25 Prozent an London City Airport erworben. Besonders der Schritt zum London City Airport, dem fünftgrößten Flughafen der britischen Hauptstadt, zog bereits im Vorfeld mediales Interesse auf sich, nachdem Sky News über erste Absprachen berichtete.
Macquarie äußerte sich zu den Zielen dieses groß angelegten Investments: Man wolle langfristig sowohl die Infrastruktur als auch die Servicequalität der Flughäfen verbessern. Die Flughäfen zusammen befördern jährlich über 25 Millionen Passagiere, und durch die Erweiterung von Streckennetzen und die Verbesserung der Passagiererfahrung sollen diese Zahlen weiter gesteigert werden. Während die Finanzierungsvereinbarungen für den London City Airport bereits abgeschlossen sind, rechnet Macquarie damit, die Akquisitionen für die Flughäfen in Bristol und Birmingham bis zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 vollständig abzuschließen.

