Logistics.One: Würth Industrie Service definiert industrielle Teileversorgung neu
Connected Logistics. All in one: Produkt, System und Software!

27. März 2026, 11:31 Uhr · Quelle: Pressebox
Logistics.One: Würth Industrie Service definiert industrielle Teileversorgung neu
Foto: Pressebox
Logistics.One definiert die Teileversorgung neu durch die Kombination von Produkt, System und Software
Würth Industrie Service verbindet in Logistics.One physische Systeme und Software, um die Teileversorgung in der Industrie effizienter zu machen.

Bad Mergentheim, 27.03.2026 (PresseBox) - Die industrielle Teileversorgung steht zunehmend unter wirtschaftlichem und strukturellem Druck. Steigende Lieferantenkomplexität, volatile Bedarfe, Fachkräftemangel sowie die wachsende Bedeutung stabiler und transparenter Lieferketten bringen klassische Versorgungsmodelle an ihre Grenzen. Gleichzeitig erhöhen Unternehmen die Anforderungen an Effizienz, Resilienz und Steuerbarkeit ihrer internen Logistikprozesse. Vor diesem Hintergrund stellt die Würth Industrie Service ein neues, ganzheitlich aufgebautes Konzept zur Teileversorgung der Zukunft vor.

Mit Logistics.One führt Würth Industrie Service erstmals alle zentralen Bestandteile der Teileversorgung in einer klar strukturierten Lösung zusammen. Physische Versorgungssysteme, intelligente Softwarelösungen sowie ein umfassendes Produktsortiment werden dabei konsequent aufeinander abgestimmt und zu einem integrierten Gesamtkonzept verbunden. Ziel ist es, die Teileversorgung als durchgängigen Prozess zu gestalten, der sich flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpasst und langfristig stabil betrieben werden kann. 

Ausgangspunkt des Konzepts ist der Anspruch, Versorgung ganzheitlich zu denken. In vielen Industrieunternehmen sind Logistikprozesse historisch gewachsen und entsprechend in einzelne Systeme und Verantwortungsbereiche aufgeteilt. Logistics.One bündelt diese Elemente in einer integrierten Struktur und schafft damit eine durchgängige Sicht auf Bedarfe, Bestände und Materialflüsse. Grundlage bildet ein Sortiment von über 1,4 Millionen Artikeln, das sowohl direkte als auch indirekte Bedarfe abdeckt. Neben diesen klassischen Würth-Teilen lassen sich Fremdteile, Sonder- und Zeichnungsteile sowie kundeneigene Artikel flexibel integrieren. Auch interne Logistikprozesse wie Milkruns werden vollständig abgebildet.

Kern von Logistics.One ist die verzahnte Betrachtung von drei Ebenen: physische Versorgungssysteme wie RFID-Kanban, leistungsfähige Software zur Steuerung und Analyse sowie das integrierte Produktsortiment. Durch diese Verbindung entsteht ein konsistentes Versorgungssystem, das Transparenz schafft und Prozesse vereinfacht. Bedarfsmeldungen erfolgen digital und in Echtzeit, Materialbewegungen sind systemseitig dokumentiert und nachvollziehbar, Prozesse lassen sich standardisieren und gleichzeitig kundenspezifisch gestalten.

Ein wesentliches Merkmal von Logistics.One ist die hohe Flexibilität des Konzepts. Die Lösung ist offen ausgelegt und nicht auf einzelne Artikelgruppen oder Lieferanten beschränkt. Über standardisierte Schnittstellen können bestehende ERP Systeme angebunden werden. Die eingesetzten Softwarelösungen sind hardwareunabhängig konzipiert und ermöglichen eine schnelle Implementierung ohne aufwändige Projektierungsphasen. Damit unterstützt Würth Industrie Service Unternehmen dabei, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und neue Anforderungen schrittweise zu integrieren.

Die Versorgung bis zum letzten Meter: Final Meter.

Als elementarer Bestandteil von Logistics.One erweitert Final Meter die Teileversorgung gezielt bis in die Produktionsbereiche. Der letzte Abschnitt der Materialversorgung ist in vielen Fertigungsumgebungen weiterhin manuell organisiert und mit hohem Zeitaufwand sowie eingeschränkter Transparenz verbunden. Final Meter digitalisiert diesen Bereich durch systemgestützte Bedarfsmeldungen und geführte Logistikprozesse und ermöglicht eine durchgängige Steuerung der Materialflüsse direkt in der Produktion. Produktionsmitarbeitende melden leere Behälter digital ins System, während Logistikmitarbeitende über mobile Anwendungen klare Pick‑Anweisungen, priorisierte Routen sowie vollständige Informationen zu Artikeln, Mengen und Zielarbeitsplätzen erhalten.

Die technische Basis bilden die Final Meter Software sowie die zugehörige App, die Logistikmitarbeitende strukturiert und Schritt für Schritt durch Kommissionierungs‑ und Auslieferungsprozesse führt. Ergänzend kommen Technologien wie Pick-by-Light und Scanner zum Einsatz, um eine sichere und fehlerfreie Entnahme zu gewährleisten. Stationäre Systeme ermöglichen eine schnelle Artikelsuche und die Abwicklung weiterer interner Logistikaufgaben. Durch den modularen Aufbau lassen sich die einzelnen Systemkomponenten flexibel kombinieren, an bestehende Kundenprozesse anpassen und bei Bedarf schrittweise erweitern – etwa um automatisierte Pick‑ oder Transportlösungen.

Durch die Digitalisierung des „Final Meters“ entsteht eine durchgängige Transparenz bis an den Arbeitsplatz. Suchzeiten, unnötige Wege und manuelle Abstimmungen werden reduziert, Abläufe klar strukturiert und nachvollziehbar dokumentiert. Gleichzeitig bietet die Lösung eine hohe Flexibilität bei der Prozessgestaltung und schafft die Grundlage für weitergehende Automatisierung. Final Meter trägt damit wesentlich zur Stabilisierung der Materialversorgung bei, vermeidet Produktionsunterbrechungen durch fehlendes Material, entlastet Mitarbeitende von Routinetätigkeiten und steigert die Effizienz in Produktion und Logistik nachhaltig.

miSelf – Die flexible Software-Lösung für ALLE Teile

Ergänzt wird Logistics.One durch miSELF, eine webbasierte Software für die Verwaltung aller Teile außerhalb der Würth Sortiments. Die Lösung ermöglicht es Unternehmen, Artikel und Behälter eigenständig zu verwalten und die Wiederbefüllung nach eigenen Prozessen zu organisieren. Die Bedarfsermittlung erfolgt automatisiert in Kombination mit der RFID Infrastruktur, während Beschaffung und Lieferantensteuerung in der Verantwortung des Kunden verbleiben. miSELF ist damit insbesondere für Unternehmen geeignet, die Wert auf Flexibilität und Eigensteuerung legen.

Logistics.One: Connected Logistics. All in one.

Mit Logistics.One verfolgt die Würth Industrie Service einen strategischen Ansatz, die industrielle Teileversorgung als integrierten Bestandteil der Wertschöpfung neu auszurichten. Das Konzept zielt darauf ab, strukturelle Schwachstellen bestehender Versorgungslösungen systematisch zu überwinden und die Teileversorgung stabil, transparent und langfristig skalierbar zu gestalten. Durch die durchgängige Digitalisierung und die enge Verzahnung aller Versorgungsebenen werden operative Komplexität reduziert, Prozesse konsolidiert und die Grundlage für eine verlässliche, steuerbare Versorgung geschaffen.

Logistics.One steht damit für eine nachhaltige Weiterentwicklung industrieller Logistikstrukturen. Würth Industrie Service positioniert sich nicht als Anbieter einzelner Produkte oder Systeme, sondern als ganzheitlicher, digitaler Partner, der Unternehmen bei der strategischen Ausrichtung ihrer Teileversorgung unterstützt. Der Ansatz folgt einer klaren Linie: Versorgung integriert denken, Prozesse vereinfachen und Lösungen aus einer Hand realisieren – mit Blick auf heutige Anforderungen und zukünftige Entwicklungen.

Software / Logistik / Industrie / Teileversorgung / Würth / Digitalisierung
[pressebox.de] · 27.03.2026 · 11:31 Uhr
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