Lifestyle / Kommunikation / Schreiben

In unserem digitalen Zeitalter könnte man meinen, dass es immer mehr an Relevanz verliert, mit der Hand zu schreiben. Und sogar moderne Bereiche sind betroffen. So schreiben wir nicht nur immer weniger. Sogar die Dateneingabe mit der Tastatur wird immer häufiger durch Spracheingaben ersetzt. Welche Rolle spielen heute also noch die passenden Angebote?
Handschriftliche Notizen weiterhin wichtig
Im Alltag ist es oft die Bequemlichkeit, die eine Oberhand gewinnt. Und eine kleine Notiz schnell auf einen Block geschrieben, dies ist meist schneller und praktischer als der Laptop, das Smartphone oder Tablet. Es ist also kein Wunder, dass sich zum Beispiel Firmen auch heute Blöcke bedrucken lassen, um diese als Werbegeschenke auszugeben. Die Industrie mit hochwertigen Schreibwaren boomt ebenfalls. Ob Füller, Kugelschreiber oder ein farbiger Schreibstift, das Angebot ist groß.
Die Tätigkeit des Schreibens hat dabei nicht nur einen praktischen Hintergrund. Wer viel schreibt, der trainiert Hirnbereiche, die beim Tippen am Rechner oder beim Aufzeichnen von Sprachnachrichten nicht beansprucht werden. Das kreative Denken und unsere motorischen Fähigkeiten werden gefördert – ein guter Grund, öfters mal den Stift in die Hand zu nehmen.
Schöne Schreibutensilien als Trend
Schreibblöcke sind nicht nur als Werbegeschenk gern gesehen. Die Liebe zum Schreiben ist in unserer modernen Kultur auch in der Form von eleganten Schreibsets zu sehen. Es gibt ganze Serien in ausgefallenen, minimalistischen oder traditionellen Designs. Diese umfassen alles, was ein gut ausgestatteter Schreibtisch benötigt:
- Schreibblöcke
- Stifte
- Stifthalter
- Schreibunterlagen
- Notizbücher
- Radiergummi und Anspitzer
Sogar Marken wie Swarovski oder das Modehaus Gucci führen passende Angebote. Wo es also denkbar ist, dass wir den physischen Vorgang des Schreibens immer mehr vernachlässigen, sieht es nicht so aus, als ob wir bereit sind, auf die passenden Schreibutensilien zu verzichten.
Wird die Tastatur aussterben?
Aber nicht nur das Schreiben mit der Hand kommt im Alltag immer weniger zum Einsatz. Auch das Tippen am Rechner könnte schon bald der Vergangenheit angehören. Viele Experten sind darüber verwundert, dass wir bis heute an der Eingabemöglichkeit der Tastatur starr festhalten. Denn die technischen Möglichkeiten sind extrem umfangreich. Von der Gestensteuerung über die Spracheingabe bis hin zur Gesichtserkennung, es gibt viel zu entdecken. Einige gehen davon aus, dass die Tastatur als Eingabeoption innerhalb der kommenden 50 Jahre gänzlich verschwinden wird. Andere sind allerdings nicht davon überzeugt, dass wir bereit sind, den physischen Aspekt des Schreibens aufzugeben.
Wie sieht ein Alltag ohne Schreiben aus?
Ganz ohne Schreiben kommt wohl kaum jemand durch die Tage, aber viele von uns greifen kaum noch zum Stift. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. Wer einen praktischen Beruf ausübt, der ist nur selten in der Situation, etwas niederschreiben zu müssen. Und selbst wenn es dazu kommt, stehen oft alternative Geräte wie Scanner, Laptops oder Tablets zur Verfügung.
Die Kommunikation mit Vorgesetzten geschieht im großen und kleinen Rahmen über Sprachnachrichten auf Push-to-Talk-Diensten oder per E-Mail. Wer am Smartphone tippt, der kann dank Wortvorgabe darauf verzichten, sich über die korrekte Rechtschreibung Gedanken zu machen. Und auch im Privatleben bevorzugen wir die schnelle Kontaktaufnahme. Der Messenger-Dienst Whats App wurde bereits über 1 Billionen Mal heruntergeladen und die Tendenz ist steigend.
Und sogar an Schulen und Universitäten kommt es zu einem drastischen Umdenken. Die Arbeit mit digitalen Lernmaterialien wird zum Teil bereits im Kindergartenumfeld eingeführt. Multiple-Choice-Tests auf Hochschulebene sorgen dafür, dass einige Lernelemente gänzlich ohne Stift und Papier zu erwerben sind.
Fazit – das Schreiben ist eine Nostalgie, die bleiben wird
Derzeit ist das Schreiben mit der Hand weiterhin ein fester Bestandteil des Alltags. Denn selbst wenn es unzählige Alternativen zu entdecken gibt, haben wir Zettel und Stift fast immer in der Nähe. Wie sich dies in der Zukunft entwickeln wird, ist nur schwer zu sagen. Eine Mischung aus dem Alten und Neuen scheint eine echte Option – wir werden bestimmt wieder darüber schreiben!

