Lena Dunham erinnert sich an 'viel Zeit allein' nach dem Erfolg von 'Girls'
(BANG) - Lena Dunham verbrachte nach dem Ende von 'Girls' "viel Zeit allein".
Die 39-jährige Schauspielerin wurde als Schöpferin, Autorin und Hauptdarstellerin der erfolgreichen HBO-Serie 'Girls', die 2012 startete, berühmt. Sie gibt zu, dass sie nach dem Ende der Serie 2017 besonders nachdenklich wurde. Sie sagte gegenüber 'People': "Nachdem 'Girls' zu Ende war, habe ich wirklich viel Zeit allein verbracht, auch romantisch gesehen." Ihre engsten Verbindungen seien damals ihre Familie gewesen. Sie habe viele Freundschaften, die diese Zeit überstanden hätten, aber es habe auch viele einsame, reflektierende Momente und wirklich schlaflose Nächte gegeben, in denen sie darüber nachgedacht habe: "Welche Rolle spiele ich eigentlich in diesen Mustern, die ich immer wieder mit Menschen erlebe? Und ich denke, einer der quälendsten Aspekte des Lebens ist es, herauszufinden, wie man daraus lernt und sich trotzdem immer wieder in denselben Dynamiken wiederfindet."
Außerdem verriet Lena zuvor, dass sie nach ihrem Ruhm eine toxische Beziehung zum Internet entwickelte. Die Schauspielerin gab zu, eine ungesunde Obsession mit Online-Kommentaren entwickelt zu haben. Sie sagte dem 'Guardian': "Wenn man eine suchtanfällige Persönlichkeit hat, was bei mir eindeutig der Fall ist, ist jeder Dopaminschub durch positive Rückmeldungen willkommen, aber auch negative Kommentare lösen einen Adrenalinkick aus." Sobald man etwas Negatives sehe, suche man danach etwas Positives, um es auszugleichen. So gerate man in einen Kreislauf. "Wenn man jung ist, fühlt es sich leicht so an, als wäre das Internet ein Spiel, das man gewinnen will", so Lena weiter.
Sie erinnerte sich im Interview außerdem daran, dass sie sich in ihren frühen Zwanzigern von einem Mann getrennt hatte, der ihr dann eine sehr gemeine E-Mail schrieb. Lena berichtet: "Mein Vater sagte: 'Warum ignorierst du ihn nicht einfach? Ihr habt euch getrennt, du musst nichts mehr tun.' Und ich sagte: 'Weil ich nicht will, dass er das letzte Wort hat.' Dann trifft man sich wieder, die Person ist nett, man küsst sich – und dann ist sie wieder gemein. Genau so ist die Beziehung, die man mit dem Internet hat."


