League of Legends: Riot entfesselt Saison 3 mit WASD-Revolution und dem Krieg gegen Smurfs
Riot Games zündet die nächste Stufe einer bereits explosiven Saison und schickt die Spieler von „League of Legends“ auf eine unerbittliche Reise in das Herz des noxianischen Imperiums. Nach den thematischen Reisen von „Welcome to Noxus“ und „Spirit Blossom Beyond“ bildet der dritte Akt den epischen Abschluss des Jahres, in dessen Zentrum die ikonischen Champions LeBlanc, Yunara und Xin Zhao stehen. Doch Saison 3, die Ende August mit Patch 25.17 eingeläutet wird, ist weit mehr als nur ein thematisches Update. Es ist ein fundamentaler Rundumschlag, der von einer revolutionären Steuerungsoption über die Rückkehr eines legendären Spielmodus bis hin zu einem gnadenlosen Kreuzzug gegen unfaire Spielweisen reicht.
Ein Fest für Noxus und die Rückkehr der Verdammnis
Die düstere und unnachgiebige Ästhetik von Noxus wird in Saison 3 nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar erneuert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Xin Zhao, dem Speer von Demacia, der eine umfassende visuelle Frischzellenkur erhält. Dieses Update erstreckt sich auf all seine Skins und wird durch einen neuen epischen Skin im ersten Akt der Saison gekrönt. Doch während die einen poliert werden, kehrt für die anderen das pure Chaos zurück: Der von Fans heißgeliebte und gefürchtete PvE-Modus „Doom Bots“ feiert seine Wiederauferstehung. Brutaler, unvorhersehbarer und fordernder als je zuvor, kommt der Modus mit neuen Schwierigkeitsgraden, perfiden Flüchen, neuen Bots und einem neuen Endgegner daher. Die „Trials of Doom“ werden zudem mit jedem Patch neue Ingame-Herausforderungen nachliefern und den Wahnsinn am Leben erhalten.
Eine Revolution der Steuerung: Die Ära der WASD-Eingabe
In einem mutigen Schritt, der die Zugänglichkeit des Spiels fundamental verändern könnte, beginnt Riot Games mit dem öffentlichen Test einer optionalen WASD-Steuerung. Was für viele andere Genres längst Standard ist, war in der isometrischen Welt der MOBAs bisher undenkbar. Dieses alternative Eingabeschema soll neuen und zurückkehrenden Spielern den Einstieg erleichtern, ohne die traditionelle Maussteuerung abzulösen. Der Rollout erfolgt in drei wohlüberlegten Phasen: Zuerst auf den öffentlichen Testservern, dann in ungewerteten Modi und schließlich, nach ausgiebiger Analyse, auch in Ranglistenspielen. Riot versichert, beide Steuerungsmethoden akribisch zu beobachten, um sicherzustellen, dass keine von beiden einen unfairen kompetitiven Vorteil bietet. Es ist ein Experiment, das die Art, wie wir „League of Legends“ spielen, für immer verändern könnte.
Operation Saubermann: Vanguards Kreuzzug gegen unfaire Spielweisen
Riot macht ernst und erklärt unfairem Spielverhalten den Krieg. An vorderster Front steht der Kampf gegen Smurfing, Boosting und das sogenannte „Hitchhiking“ – ein gezieltes Vorgehen, bei dem Spieler auf niedrig eingestuften Accounts andere gezielt in der Rangliste nach oben ziehen. Ebenso rücken Bot-Accounts sowie gekaufte, verkaufte und geteilte Konten ins Visier der Justiz. Die verbesserte Erkennung durch das Vanguard-System, gepaart mit den Reports der Community, bildet eine neue, schlagkräftige Waffe gegen Betrüger.
Riot stellt jedoch klar: Legitime Zweitaccounts bleiben von diesen Maßnahmen unberührt. Flankiert wird diese Säuberungsaktion von den fortgesetzten Tests des „True Skill 2“-Matchmaking-Systems, das für präzisere MMR-Zuordnungen und eine insgesamt höhere Spielqualität in der Kluft sorgen soll. Abgerundet wird das massive Paket durch eine Flut neuer Skins, allen voran für die Worlds 2024 Gewinner T1 und ein besonderes Geschenk für treue Viktor-Spieler.

