Lanxess plant Kosteneinsparungen durch Produktionsoptimierungen
Der Chemiekonzern Lanxess reagiert auf die Herausforderungen des aktuellen Wirtschaftsumfeldes mit einer Reihe strategischer Maßnahmen zur Neuausrichtung seiner Produktionskapazitäten. So hat das im MDax gelistete Unternehmen angekündigt, die Hexan-Oxidation am Standort Krefeld-Uerdingen bereits bis zum Ende des zweiten Quartals 2025 zu schließen. Diese Entscheidung betrifft 60 Mitarbeiter und wurde früher umgesetzt als ursprünglich für 2026 vorgesehen.
Darüber hinaus plant Lanxess, die Produktion von Aromachemikalien in Widnes, Großbritannien, im Jahr 2026 zu beenden, was weitere 70 Mitarbeiter betrifft. Gleichzeitig soll die Brom-Produktion am amerikanischen Standort El Dorado in Richtung größerer Effizienz umstrukturiert werden.
Durch diese Maßnahmen erwartet Lanxess ab Ende 2027 jährliche Einsparungen von 50 Millionen Euro. Allerdings führen die Umstrukturierungen im Jahr 2025 zunächst zu Einmalkosten, die sich auf etwa 25 Millionen Euro belaufen und bereits im zweiten Quartal verbucht wurden.

