Krypto-Winter seit Januar 2025: Erholung könnte näher sein als gedacht

03. Februar 2026, 21:02 Uhr · Quelle: cryptoBro
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Der Kryptomarkt steckt seit Januar 2025 in einem tiefen Abschwung, doch institutionelle Käufe könnten eine baldige Erholung fördern.

Matt Hougan, Chief Investment Officer von Bitwise Asset Management, hat erklärt, dass der Kryptowährungsmarkt seit Januar 2025 in einem ausgeprägten "Krypto-Winter" steckt. Er deutet jedoch an, dass das Ende dieser Abwärtsphase näher sein könnte als der Anfang.

Positive Nachrichten beeinflussen die Kurse nicht

In einem kürzlich veröffentlichten Beitrag mit dem Titel "The Depths of Crypto Winter" erläuterte Hougan, dass trotz positiver Entwicklungen in den Bereichen Adoption, Regulierung und institutionelle Beteiligung der Markt sich in einem schweren Bärenmarkt befindet. Bitcoin ist seit seinem Allzeithoch im Oktober 2025 um fast 39% gefallen, Ethereum um 53%, und viele andere digitale Vermögenswerte haben noch schlechter abgeschnitten. Hougan betont, dass dies keine kurzfristige Korrektur, sondern ein tiefgreifender Bärenmarkt ist, vergleichbar mit den Krypto-Wintern von 2018 und 2022. Faktoren wie übermäßige Hebelwirkung und weit verbreitete Gewinnmitnahmen von langfristigen Inhabern haben zum aktuellen Abschwung beigetragen.

Trotz Entwicklungen wie der Ernennung von Kevin Warsh, einem Bitcoin-freundlichen Vorsitzenden der Federal Reserve, zunehmender institutioneller Einstellungen im Krypto-Bereich und wachsender Akzeptanz durch traditionelle Finanzunternehmen bleibt die Anlegerstimmung skeptisch. Hougan erklärt, dass "gute Nachrichten im tiefsten Winter keine Rolle spielen" und dass solche Marktbedingungen typischerweise nicht mit Begeisterung, sondern durch Erschöpfung und Normalisierung der Stimmung enden.

Institutionelle Kapitalströme spielten laut Hougan eine entscheidende Rolle dabei, das wahre Ausmaß des Abschwungs 2025 zu verschleiern. Daten des Bitwise 10 Large Cap Crypto Index zeigen, dass Vermögenswerte wie Bitcoin, Ethereum und XRP dank Unterstützung durch ETFs und Digital Asset Treasuries (DATs) geringere Rückgänge von 10% bis 20% verzeichneten. Andere Vermögenswerte wie Solana, Litecoin und Chainlink erlebten typische Bärenmarktverluste von 37% bis 46%, während Cardano, Avalanche, Sui und Polkadot Verluste zwischen 62% und 75% hinnehmen mussten. Institutioneller Zugang und Investitionen durch ETFs und DATs boten einigen Vermögenswerten einen Puffer, während auf den Einzelhandel ausgerichtete Token den Großteil des Marktrückgangs trugen.

ETFs und DATs kauften in diesem Zeitraum über 744.000 Bitcoin, was etwa $75 Milliarden an Unterstützung entspricht. Ohne diese institutionellen Käufe hätte Bitcoin seit Januar 2025 um etwa 60% fallen können. Hougan sieht mehrere Faktoren, die das Ende des aktuellen Krypto-Winters markieren könnten, und sagte:

"I think we’re going to come roaring back sooner rather than later. Heck, it’s been winter since January 2025. Spring is surely coming soon."

BTCs globale Stellung schwächt sich ab

Die Tiefe des aktuellen Abschwungs spiegelt sich auch in Bitcoins Stellung unter den globalen Vermögenswerten wider. Bitcoin ist aus den Top Ten der Vermögenswerte nach Marktkapitalisierung herausgefallen und belegt nun weltweit den 13. Platz, wie aus Daten von CompaniesMarketCap vom 2. Februar hervorgeht. Seine Marktkapitalisierung ist auf etwa $1,56 Billionen gesunken, nachdem sie im Juli 2025 noch bei etwa $2,35 Billionen lag, als Bitcoin nach einem Anstieg auf über $119.000 den sechsten Platz belegte.

Finanzen / Crypto / Kryptowährungen / Bitcoin / Bärenmarkt / Erholung / Institutionelle Investitionen
03.02.2026 · 21:02 Uhr
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