Kreml dementiert Verzögerungstaktik bei Ukrainegesprächen
Inmitten andauernder Spannungen hat der Kreml den Vorwurf von Verzögerungstaktiken bei den Verhandlungen zur Beilegung des Ukrainekonflikts zurückgewiesen. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, dass Russland bestrebt sei, seine Interessen diplomatisch zu realisieren. Derzeit stehe die Terminierung der nächsten Verhandlungsrunde mit der Ukraine im Fokus.
In einem Wortgefecht mit dem US-Sondergesandten für die Ukraine, Keith Kellogg, wies Peskow zudem Anschuldigungen zurück, die Stagnation der Gespräche liege an Moskau. Kellogg kritisierte die Darstellung Peskows auf der Plattform X als 'Orwell-mäßig'. Dies ist eine Anspielung auf den Schriftsteller George Orwell, der mit seinem Roman '1984' für dystopische Zukunftsvisionen bekannt ist, die mit paradoxen Slogans wie 'Krieg ist Frieden' spielen.
Unterdessen zeigt der Kreml wenig Bereitschaft, von seinen Maximalforderungen abzurücken. Während die Ukraine unter Druck aus den USA einige ihrer Forderungen modifiziert hat, hält Moskau nicht nur an seinen bestehenden Forderungen fest, sondern drohte unlängst, diese noch auszuweiten.

