Konjunkturdaten beflügeln Anleihenrenditen: US-Märkte im Fokus
Die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA haben die Märkte in Bewegung versetzt und die Kurse amerikanischer Staatsanleihen gedrückt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen, der T-Note-Future, gab um 0,22 Prozent nach und steht nun bei 112,33 Punkten. Diese Entwicklung führte zu einem Anstieg der Renditen auf 4,17 Prozent.
Der unerwartet positive Trend bei den US-Arbeitsmarktzahlen hat wesentlichen Einfluss auf die Festverzinslichen ausgeübt. In der vergangenen Woche sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stärker als prognostiziert. Arbeitsmarktdaten gelten als Schlüsselfaktor in der US-Geldpolitik und stehen dementsprechend im Blickpunkt der Anleger.
Zusätzlich meldete das US-Handelsministerium einen erheblichen Rückgang des Handelsbilanzdefizits. Das Defizit hat den tiefsten Stand seit 2009 erreicht, was ebenfalls zu den Spekulationen über eine mögliche Neuausrichtung der wirtschaftspolitischen Maßnahmen beitragen könnte. Der zeitnah erwartete Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für Dezember wird mit Spannung verfolgt und dürfte weitere Impulse setzen.

