Kommandos der Extraklasse: Das KSK im Blickpunkt der Landesverteidigung
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat bei seinem Besuch in der Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw das Kommando Spezialkräfte (KSK) als unverzichtbare Säule der Landes- und Bündnisverteidigung hervorgehoben. In seinen Ausführungen unterstrich er die herausragende Bedeutung und die Exzellenz der Einheit, die speziell für außergewöhnlich gefährliche Missionen konzipiert ist. Pistorius, beeindruckt von den einzigartigen Fähigkeiten des Verbandes, zeigte sich überzeugt von deren enormen Potenzial.
Mit Stolz verkündete Pistorius den erfolgreichen Abschluss eines Reformprozesses, der nach rechtsextremistischen Vorfällen eingeleitet worden war. Der Minister versicherte, dass das Ansehen des KSK vollständig wiederhergestellt sei und betonte die kompromisslose Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung – sowohl nach außen als auch nach innen. Fehlverhalten, so Pistorius, werde konsequent verfolgt und geahndet.
Die Fähigkeiten des 1.500 Soldaten starken KSK, die sich als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erneut auf die Landes- und Bündnisverteidigung konzentrieren, umfassen die Bekämpfung feindlicher Hochwertziele sowie das Sammeln von Informationen für die militärische Führung. Zudem ist die Einheit bereit, deutsche Staatsbürger aus Kriegs- oder Krisengebieten zu evakuieren und im Rahmen internationaler Einsätze zu agieren, sowohl durch Festnahmen gesuchter Personen als auch durch Ausbildung von Spezialkräften befreundeter Staaten.

