Knorr-Bremse: Anpassung der Umsatzprognose aufgrund Währungsentwicklung
Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse, bekannt für seine Produkte im Bereich Lkw- und Zugbremsen, hat seine Umsatzerwartungen für das laufende Jahr einer Revision unterzogen. Diese Entscheidung steht im Zusammenhang mit den Auswirkungen des starken Euro, wie das im MDAX gelistete Unternehmen am Donnerstag verlauten ließ.
Trotz der Anpassung in den Umsatzerwartungen bestätigte Knorr-Bremse seine Prognose für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie die Erwartungen bezüglich des freien Mittelzuflusses. Im zweiten Quartal des Jahres blieb der Umsatz stabil bei etwa zwei Milliarden Euro, wobei das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern um vier Prozent auf 262 Millionen Euro anstieg.
Ein kleiner Rückgang war jedoch beim Auftragseingang zu verzeichnen. Während das Zuggeschäft in der ersten Jahreshälfte Zuwächse verzeichnete, kämpfte die Lkw-Sparte mit einem schwächelnden Markt in Nordamerika. Dagegen zeigte sich das Nachmarktgeschäft weiterhin robust.
Mit einem erhöhten Auftragsbestand von 7,3 Milliarden Euro, was einem Anstieg um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, sieht sich Knorr-Bremse gut für die Zukunft gerüstet. Für die kommenden Monate hofft das Unternehmen auf positive Auswirkungen des Investitionsprogramms der deutschen Bundesregierung.
Zudem zeigt sich der Finanzvorstand Frank Weber optimistisch, die Auswirkungen der angekündigten US-Zölle erfolgreich abfedern zu können.

