Knallhart: Intel kippt Chipfabrik-Pläne – Europa's Chips Act in Bedrängnis
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) beschreibt das Aus der Intel-Pläne in Deutschland als einen harten Rückschlag für den europäischen Chips Act. Haseloff äußerte seine Enttäuschung und betonte, dass dies „kein guter Tag für Europa“ sei, unterstrich jedoch, dass die nun gewonnene Klarheit positiv sei. Angesichts der prekären wirtschaftlichen Lage von Intel musste mit einem solchen Schritt gerechnet werden.
Der EU-Chips Act zielt darauf ab, die Chipproduktion in Europa zu fördern, und das Scheitern des Intel-Projekts stellt eine ernsthafte Herausforderung dar. Dennoch bleibt die Stadt Magdeburg optimistisch und legt den Fokus auf die Ansiedlung weiterer Hightech-Unternehmen. Haseloff versicherte, dass die bisher getroffenen Maßnahmen dennoch zukünftige Früchte tragen werden.
Obwohl der geplante Bau einer Chipfabrik in Magdeburg mit einer Investition von rund 30 Milliarden Euro abgesagt wurde, gibt es weiterhin Interesse von namhaften Unternehmen an dem geplanten Hightech-Park. Es bleibt zu hoffen, dass die bisherigen Anstrengungen und die geplanten Ansiedlungen auch ohne Intel Früchte tragen werden.

