Klimawandel auf der Baustelle: PORR setzt auf umfassenden Hitzeschutz
Ab dem 1. Januar 2026 müssen Arbeitgeber in Österreich bei Hitzewarnungen zwingend schriftliche Hitzeschutzpläne vorlegen. Dies betrifft insbesondere Baustellen, wo der Schutz der Mitarbeitenden angesichts wachsender Hitzetage entscheidend wird. Studien prognostizieren eine Verdopplung der Hitzetage und warnen vor den Auswirkungen auf den Bau, besonders im Straßenbau und bei der Asphaltierung sowie im Hoch- und Industriebau.
Die Verordnung sieht vor, Arbeitszeiten anzupassen und körperliche Belastungen zu reduzieren. Dachabdeckungen, klimatisierte Pausenräume und persönliche Schutzmaßnahmen werden Standard. Bei Nichteinhaltung drohen Kontrollen und Sanktionen.
PORR hat hier bereits vorgesorgt und bietet seinen Mitarbeitenden funktionale Arbeitskleidung sowie kostenlose Kühlschweißbänder und hochwertigen Sonnenschutz. Eine eigens gegründete Task Force testet neue Schutzmaßnahmen im Praxiseinsatz, von klimatisierten Pausencontainern über Maschinen mit Sonnendach bis hin zu verschiedenen Beschattungs- und Kühlmethoden. Diese Maßnahmen gewährleisten einen wirksamen Hitzeschutz und zeigen gleichzeitig, wo noch Handlungsbedarf besteht.
Das Unternehmen betont, dass der Schutz alleine durch technische Lösungen nicht ausreichend ist. Gemeinsame Schritte von Branche, Politik und Auftraggebern sind erforderlich, um die Herausforderungen der Hitze zu meistern. Anpassungen der Arbeitszeiten können die Belastung der Mitarbeitenden verringern, sind jedoch rechtlich noch nicht vollumfänglich umsetzbar. PORR fordert daher Mindeststandards bei Ausschreibungen, um sicherzustellen, dass der Gesundheitsschutz nicht vernachlässigt wird.
Durch proaktive Maßnahmen gegen steigende Temperaturen auf Baustellen positioniert sich PORR als Vorreiter im Hitzeschutz. Eine faire Ausschreibungspraktik, die auf Chancengleichheit setzt, erscheint unerlässlich, um langfristig eine nachhaltige Bauwirtschaft zu sichern.

