Kiews Hoffnung auf Tomahawks: US-Präsident Trump bleibt hartnäckig
Die Ukraine muss sich Medienberichten zufolge gedulden, denn eine Freigabe der US-amerikanischen Marschflugkörper des Typs Tomahawk ist vorerst nicht in Sicht. Bei einem Gespräch im Weißen Haus zeigte US-Präsident Donald Trump dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die kalte Schulter. Angesehene Quellen wie „Axios“ und „CNN“ berichten, Trump habe die Lieferung der Präzisionswaffen verweigert.
Augenscheinlich verlief das Gespräch zwischen den beiden Staatsoberhäuptern nicht gerade harmonisch. „Axios“ zitierte einen Informanten, der das Treffen als kompliziert bezeichnete, während eine andere Quelle es sogar als „schlecht“ einstufte. Das mehrere Stunden dauernde Treffen wurde als „emotional“ beschrieben, und die Atmosphäre soll laut CNN-Quellen zeitweise angespannt und unangenehm gewesen sein.
Selenskyj setzte seine Hoffnungen darauf, die USA von der Notwendigkeit der Tomahawks für die ukrainischen Verteidigungsbemühungen zu überzeugen. Die weitreichenden Flugkörper könnten eine signifikante strategische Veränderung im Krieg gegen Russland darstellen, der das Land seit über drei Jahren belastet. Doch Trump zögerte und hob hervor, dass die USA die Tomahawks ebenfalls benötigen würden, was ihn in einen inneren Konflikt stürzt.
Nach der Begegnung fand Trump in seinem ersten Beitrag auf Truth Social keine Erwähnung der Tomahawks. Auf der anschließenden Pressekonferenz in Washington betonte Selenskyj, dass die USA eine öffentliche Diskussion über die Waffenlieferung vermeiden möchten, um keine Eskalation zu provozieren. Trotz des Rückschlags bleibt das Thema für Selenskyj präsent: „Wir müssen daran noch mehr arbeiten“, mahnte er, während er die hartnäckige Haltung Trumps respektierte.

