Keine Veränderung über Nacht: So gelingt die Einführung von Cloud-Apps
Ein phasenweiser Ansatz zur Verlagerung des ERP-Systems in die Cloud schafft Vertrauen und bringt die digitale Transformation mit den Geschäftszielen in Einklang

27. Februar 2025, 15:34 Uhr · Quelle: Pressebox
Die Einführung von Cloud-Apps erfordert einen strukturierten Ansatz, der Menschen, Prozesse und Technologie berücksichtigt. Eine schrittweise Migration mit Unterstützung von Technologiepartnern minimiert Risiken und fördert den Erfolg der Transformation.

München, 27.02.2025 (PresseBox) - Die Frage, ob zentrale Geschäftsanwendungen in die Cloud verlagert werden sollten, will gut überlegt sein. CIOs entscheiden eine solch grundlegende Sache nicht nach Lust und Laune. Denn sie wissen, welch integrale Rolle diese Funktionen für einen reibungslosen Ablauf aller operativen Prozesse spielen. Jedoch lassen sich kaum noch Gründe dafür finden, Legacy-Systeme weiterhin lokal zu betreiben. Denn die Wartung dieser komplexen und hochgradig angepassten Systeme erfordert viel zu viele Ressourcen. Die meisten Unternehmen zögern den Wechsel in die Cloud aus Angst vor Ausfällen hinaus. Wie können CIOs und Geschäftsführer für einen reibungslosen Ablauf sorgen? Dies zeigt Tim Eclair-Heath, VP of Success Engineering beiUnit4,einem weltweit führendem Anbieter voncloudbasierten Unternehmensanwendungenfür kunden- und mitarbeiterorientierte Organisationen, auf.

Die Vorteile der Cloud sind bekannt: Anpassungsfähigkeit, Innovation, Zusammenarbeit, Produktivität, Skalierbarkeit, flexible Preisgestaltung und Unterstützung für verschiedene Geräte und Fernzugriff. Doch trotz all dieser positiven Aspekte, die zum Greifen nahe zu sein scheinen, geht Veränderung meist mit Sorgen und Bedenken einher. Insbesondere mittelständische Unternehmen sind auf diese Systeme angewiesen, um den Betrieb am Laufen zu halten. Mangelnde Ressourcen, fehlendes internes Wissen oder Erfahrung sowie jegliche Volatilität innerhalb oder außerhalb des Unternehmens kommen zusätzlich hinzu. Die gute Nachricht? Der Wechsel in die Cloud muss nicht über Nacht erfolgen, sodass Sie trotzdem von den Vorteilen profitieren können, ohne das Gefühl zu haben, die Migration zu überstürzen.

Menschen, Prozesse und Technologie

Wie so oft hängt der Erfolg von dem Zusammenspiel der drei Faktoren ab: Technologien, Menschen und Prozessen. Hierbei kommt es vor allem auf einen sorgfältig durchdachten Ansatz an, der Menschen und Prozesse von Anfang berücksichtigt, damit Herausforderungen so früh wie möglich identifiziert und die Änderungen ausführlich kommuniziert werden.

Die Ziele der Transformation müssen transparent sein, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dies könnte eine schnellere Markteinführung neuer Programme, Kosteneinsparungen oder Support für neue Produkte oder Markteinführungsangebote sein. Welches Ziel Sie auch immer verfolgen, lassen Sie sich nicht dazu verleiten, den Status quo aufrechtzuerhalten. Die neue Plattform lässt sich unbegrenzt anpassen, sofern sie mit den Zielen des Unternehmens übereinstimmt. Dokumentieren und kommunizieren Sie also von Anfang an das „Warum“ des Wechsels in die Cloud: Was möchte das Unternehmen erreichen, was sind die Gründe für die Strategie und wie kann die Cloud dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen.

Verlassen Sie sich während des Prozesses auf Ihre Technologiepartner. Eine häufige Herausforderung ist die Vielzahl an Anpassungen, die den Handlungsspielraum enorm einschränkt. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie es mit einem Hindernis zu tun haben, dass Ihr Partner noch nicht zuvor gesehen und überwunden hat. Durch die Standardisierung von Prozessen erhalten Sie maximale Flexibilität und können alle geschäftlichen Chancen nutzen und Herausforderungen bewältigen, denen Sie begegnen – sowohl jetzt als auch in Zukunft.

Bewertung, Migration, Iteration

Bewertung, Migration, Iteration – so lautet der dreistufige Plan für eine erfolgreiche Verlagerung Ihrer Anwendungen in die Cloud. Ihr Partner sollte bei jedem dieser Schritte Erfahrung haben und Sie entsprechend unterstützen.

Durch eine Bewertung der Cloud-Bereitschaft lassen sich die zu bewältigenden Herausforderungen klären. Unzufriedenheit der Benutzer, Angst der Geschäftsführung vor einer Budgetüberschreitung, Unsicherheit über die Geschwindigkeit von Änderungen und deren Auswirkungen: all dies sind Themen, mit denen sich der Partner bestens auskennt. Gute Partner haben bereits mit Unternehmen zusammengearbeitet, die sich einst in einer ähnlichen Situation befanden oder in Ihrem vertikalen Markt tätig sind, und wissen, wie sie scheinbar einzigartige oder außergewöhnliche Herausforderungen bewältigen können.

Wägen Sie ab, inwiefern Sie intern für den Wandel bereit sind, indem Sie Erfahrungen aus früheren Projekten nutzen, aber auch Partner zur Unterstützung zurate ziehen, wenn Sie nicht weiterwissen. Es ist wichtig, Ihre Teammitglieder zu schulen, damit sie während der Transformationsphase und ab Tag 1 nach der Einführung effektiv arbeiten können. Eine schrittweise Migration auf der Grundlage einer gründlichen Bewertung bedeutet außerdem, dass Probleme frühzeitig erkannt, Ausfallrisiken minimiert und Datensicherheit und Compliance in das Änderungsprogramm integriert werden.

Die Migration sollte ein iterativer Prozess sein, der auf den im Laufe der Zeit gewonnenen Erkenntnissen, der Schulung der Mitarbeitenden und ihrer Vorbereitung auf Veränderungen sowie der anschließenden Prüfung und Validierung des Systems basiert. Die „Iterationsphase“ sieht vor, dass Erfolge zelebriert werden und eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung geschaffen wird, in der immer mehr Menschen intelligentere Wege für die Zukunft finden können.

Die Verlagerung Ihrer zentralen Geschäftssoftware in die Cloud kann nervenaufreibend sein. Hier werden eine enge Zusammenarbeit mit Partnern, der Austausch von Sorgen und die Bitte um Hilfe den entscheidenden Unterschied machen, damit alle Beteiligten profitieren. Der Kundenerfolg ist ein wichtiger Aspekt der Cloud-Migration. Anbieter werden daher alle Hebel in Bewegung setzen, damit Ihre Transformation zu einem positiven Erlebnis wird. Über Nacht Änderungen einzuführen, das war früher einmal die Norm und führte meist dazu, dass sich Mitarbeitende überlastet fühlten und es an Fokus und Überzeugung mangelte. Gehen Sie also phasenweise vor, lassen Sie sich von Ihrem Partner bestmöglich unterstützen, damit Sie Ihre Ziele erreichen und auf den Erfolg vorbereitet sind.

Über Tim Eclair-Heath, VP of Success Engineering,Unit4

Tim Eclair-Heath ist VP of Success Engineering bei Unit4 und ein erfahrener Customer Success Leader mit einer Leidenschaft für die Entwicklung kundenorientierter Produkte, die einen kontinuierlichen und umfassenden Kundennutzen ermöglichen. Mit seinem Hintergrund in den Bereichen Projekt-, Kundenerfolgs- und globales Betriebsmanagement im Einzelhandel, in der Lieferkette, im IT-Servicemanagement und in der Finanzbranche nutzt Tim Eclair-Heath diese Erfahrung, um leistungsstarke, disziplinübergreifende Teams aufzubauen, die die nächste Generation von Serviceangeboten entwickeln. Damit kann Unit4 die Anforderungen der Kunden an ihre schnelllebigen, sich ständig weiterentwickelnden Geschäftsstrategien bestmöglich erfüllen.

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[pressebox.de] · 27.02.2025 · 15:34 Uhr
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