Keine Reisewarnung trotz Protesten in den USA
Das Auswärtige Amt gibt derzeit keinen Anlass zur Ausstellung einer Reisewarnung für die Vereinigten Staaten, obwohl landesweite Proteste gegen die kontroverse Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump anhalten. Der Grundsatz einer Reisewarnung besteht darin, Gefahr für Leib und Leben zu signalisieren, wie das Außenministerium in Berlin auf Anfrage erklärte.
In den Reise- und Sicherheitshinweisen wird jedoch empfohlen, lokale Medien zur Lageeinschätzung zu konsultieren und Menschenansammlungen, die potenziell gewaltsam werden könnten, großräumig zu umgehen. Die Hinweise werden kontinuierlich aktualisiert, um auf Veränderungen reagieren zu können. Vor jeder Reise ist es ratsam, die Informationen des Auswärtigen Amts zu konsultieren und sich über die App "Sicher Reisen" gut vorzubereiten.
Die Reise- und Sicherheitshinweise bieten nicht nur Verhaltensrichtlinien, sondern informieren auch über aktuelle Entwicklungen bei den Einreisebestimmungen. Des Weiteren wird zur Registrierung auf der Krisenvorsorgeliste ELEFAND vor Auslandsreisen geraten.
In den vergangenen Tagen sind Demonstrationen, die sich zunächst auf Los Angeles konzentrierten, auf andere US-Städte übergesprungen, während Trump Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen hat. Auf seine Anweisung hin wurden 2.000 Nationalgardisten und 700 Marineinfanteristen mobilisiert, um die Situation unter Kontrolle zu halten, nach einem bereits unüblichen Einsatz von 2.000 Nationalgardisten am Wochenende.

