Kanzler Merz würdigt Vorgänger Scholz für historische Führung in Krisenzeiten
Bundeskanzler Friedrich Merz hat seinen Vorgänger Olaf Scholz in hohen Tönen für dessen Umgang mit den Herausforderungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gelobt. In seiner ersten Regierungserklärung im Deutschen Bundestag hob der CDU-Vorsitzende hervor, wie eindrucksvoll Scholz und seine Ampel-Koalition Deutschland durch beispiellose Krisen gesteuert haben. Die Reaktion von Scholz auf den Angriffskonflikt habe wegweisenden und historischen Charakter, betonte Merz vor den Abgeordneten.
Besondere Anerkennung fand Merz auch für den reibungslosen Übergang der Regierungsverantwortung von Scholz' Team zu seiner neuen Regierung. In den Worten des Kanzlers lag der Ausdruck einer tiefen Dankbarkeit für die professionelle und kollegiale Zusammenarbeit beider Kabinette. Parteipolitische Unterschiede treten zurück, wenn es darum geht, Probleme konkret zu lösen, anstatt sie lediglich zu benennen, erklärte Merz weiter.
Dieser friedliche Regierungswechsel sei ein starkes Zeichen demokratischer Reife und inzwischen leider keine Selbstverständlichkeit mehr, meinte der Kanzler. Merz unterstrich, dass die vorbildliche Übergabe der Amtsgeschäfte nicht nur ein Beweis für die politische Stabilität in Deutschland sei, sondern auch ein Symbol für die gemeinsame Verpflichtung der politischen Mitte, konstruktiv an einer Lösung dringender Herausforderungen zu arbeiten.

