Kanzler Friedrich Merz vor anspruchsvollem USA-Besuch: Bürger zweifeln an seinen diplomatischen Fähigkeiten
Die bevorstehende Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz in die Vereinigten Staaten wirft bereits ihre Schatten voraus, begleitet von einem bemerkenswerten Echo aus der Bevölkerung. Einer repräsentativen Erhebung des ARD-Deutschlandtrends zufolge äußert fast die Hälfte der Deutschen Zweifel an den diplomatischen Fähigkeiten des Kanzlers. 47 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass Merz für die Bewältigung außenpolitischer Herausforderungen nicht ausreichend gerüstet sei, während 40 Prozent ihm diese Kompetenz zutrauen.
Die Erwartungen an das Treffen mit US-Präsident Donald Trump, das am Donnerstag im Weißen Haus in Washington stattfinden soll, werden jedoch geringfügig optimistischer eingeschätzt. Immerhin glauben 46 Prozent der Menschen, dass der neue CDU-Vorsitzende eine konstruktive Beziehung zu Trump aufbauen könnte, wohingegen 44 Prozent skeptisch bleiben.
Eine von Infratest Dimap durchgeführte Umfrage verdeutlicht außerdem, dass eine überwältigende Mehrheit von 73 Prozent der Deutschen die Vereinigten Staaten gegenwärtig als keinen zuverlässigen Partner einstuft. Diese Zahlen basieren auf der Befragung von 1.292 Wahlberechtigten, die im Laufe dieser Woche ihre Meinung äußerten.

