Kabinett beschließt schärfere Futtermittel-Auflagen
02. Februar 2011, 10:11 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Das Bundeskabinett hat erste Konsequenzen aus dem Dioxin-Skandal gezogen. Die Futtermittel-Unternehmen müssen die Behörden nach dem Willen der Regierung künftig über alle Testergebnisse von Tierfutter informieren. Bisher galt dies nur beim Verdacht auf überhöhte Giftwerte. Auch für Privatlabore soll eine Meldepflicht über bedenkliche Mengen gefährlicher Stoffe gelten. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner will Lebensmittel damit sicherer machen. Als Auslöser des Skandals gilt das Vermischen von Futterfett und Industriefett durch einen Futtermittel-Unternehmer.

