Junge Uhrenliebhaber setzen auf mechanische Präzision
Der Trend zu hochwertigen mechanischen Uhren gewinnt vor allem unter jungen, männlichen Käufern immer mehr an Fahrt. Der Geschäftsführer des Bundesverbands der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte (BVJ), Joachim Dünkelmann, weist darauf hin, dass sich das Interesse dieser Zielgruppe keineswegs auf die weltweit bekannteste Schweizer Uhrenmarke beschränkt. Ganz im Gegenteil, es reicht von den traditionellen Uhrmacherwerken der Schweiz bis hin zu den Manufakturen im Schwarzwald und in Glashütte, wobei die jeweilige Marke durchaus eine Rolle spielt.
Neben modernen Modellen geraten auch Vintage-Uhren und zertifizierte Secondhand-Uhren verstärkt in den Fokus. Dies spiegelt sich insbesondere in Onlineplattformen sowie in Enthusiasten-Gruppen und Foren wider. Dünkelmann beobachtet dort immer häufiger, dass Uhren-Fans – oftmals im Alter von Mitte 20 oder jünger – ihr Interesse teilen und diskutieren.
Nicht nur Selbstkäufer, sondern auch Schenkende greifen zu diesen edlen Zeitmessern, wenn bedeutende Lebensereignisse wie Schul-, Ausbildungs- oder Studienabschlüsse anstehen. Auf so manchem Wunschzettel steht dann ein konkretes Modell, das je nach Anlass und finanziellem Spielraum zwischen 1.000 und über 5.000 Euro kosten kann und häufig mit einer persönlichen Gravur versehen wird.

