Julian Brandt setzt ambitionierte Ziele für Borussia Dortmund bis Jahresende
Julian Brandt, Offensivspieler von Borussia Dortmund, strebt an, bis zum Ende des Jahres den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga zu erobern. Nach einem nahezu perfekten Bundesliga-Wochenende für den BVB zeigt sich Brandt zuversichtlich in Bezug auf die bevorstehenden Partien gegen den SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach. Er äußerte den Wunsch, Leipzig bis Weihnachten zu überholen, nachdem der BVB einen überzeugenden 2:0-Sieg gegen TSG 1899 Hoffenheim eingefahren hat.
Der Erfolg gegen Hoffenheim wird durch die Niederlagen der Verfolger VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen am 13. Spieltag verstärkt, wodurch Dortmund seinen Vorsprung auf Platz vier auf fünf Punkte ausbauen konnte. Leipzig, welches demnächst gegen den 1. FC Union Berlin und Bayer Leverkusen antritt, liegt nur einen Punkt vor Dortmund. Sportdirektor Sebastian Kehl bezeichnete das Wochenende als ein „BVB-Wochenende“ und sah darin eine ideale Antwort auf das kürzliche Pokal-Aus gegen Leverkusen.
Trotz der Pokal-Enttäuschung zieht Brandt eine positive Bilanz der bisherigen Saison. Der Torschütze des 1:0 gegen Hoffenheim zeigt sich zufrieden mit der Bilanz von 28 Punkten aus 13 Spielen, im Gegensatz zu weniger erfreulichen Abschlüssen vergangener Jahre. Brandt äußerte sich zufrieden, dass der BVB mittlerweile häufiger zur Winterpause gute Ergebnisse einfährt, auch wenn er gewisse spielerische Verbesserungsmöglichkeiten sieht.
Insbesondere die Partie gegen Hoffenheim veranlasste Brandt, seine Kritik an der Spielweise zu äußern. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft im Sommer aus, und er wünscht sich mehr Ballbesitz und Kontrolle anstelle von hohen Bällen. Dennoch erkennt er die Fähigkeit des Teams an, sich an den Spielstil anzupassen und Erfolge zu sichern.

