Jost Werke fokussiert sich nach Verkauf des Krangeschäfts auf Kerngeschäft
Der bekannte Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke plant, sich in Zukunft verstärkt auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren. In diesem Zusammenhang wird das erst kürzlich durch den Erwerb des Hydraulikspezialisten Hyva integrierte Krangeschäft an die Beteiligungsgesellschaft Mutares verkauft. Der entsprechende Kaufvertrag wurde bereits unterzeichnet, wie Jost am Montag bestätigte. Das Krangeschäft, das einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro erwirtschaftet, wird nun als nicht fortzuführend klassifiziert. Der Verkaufsprozess soll bis zum Ende des vierten Quartals abgeschlossen sein. Über die finanziellen Einzelheiten der Transaktion herrscht jedoch Stillschweigen.
Unternehmenschef Joachim Dürr äußerte sich zuversichtlich über die künftige Ausrichtung: "Die schnelle Umsetzung des Verkaufs des Cranes Geschäfts wird uns ermöglichen, uns noch stärker auf die neuen Wachstumschancen unseres Kerngeschäfts zu konzentrieren und die identifizierten Synergien zu realisieren." Die langfristigen Ziele des Unternehmens für das Jahr 2030 stehen im Mittelpunkt dieser Strategie.
Aufgrund des Verkaufs wird der Geschäftsausblick für das Jahr angepasst. Dabei berücksichtigt er nun ausschließlich die fortzuführenden Geschäftsbereiche. Nach den neuesten Prognosen soll der Umsatz dieses fortgesetzten Geschäfts beträchtlich steigen und zwischen 40 und 50 Prozent über dem Vorjahreswert von 1,07 Milliarden Euro liegen. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) wird voraussichtlich um 23 bis 28 Prozent zunehmen. Zum Vergleich: 2024 hatte das operative Ergebnis einen Wert von 113 Millionen Euro erreicht.

