Japans Exporte wachsen trotz US-Zollhürden
Trotz der Herausforderungen durch die aggressive Zollpolitik der USA konnte Japans Exportwirtschaft im vergangenen Jahr ein bemerkenswertes Wachstum der Ausfuhren verzeichnen. Laut einem Bericht des japanischen Finanzministeriums kletterten die Exporte im Jahr 2025 um 3,1 Prozent. Besonders elektronische Geräte und Nahrungsmittel trugen signifikant zu dieser positiven Entwicklung bei.
Einen wichtigen Beitrag leisteten dabei die Exporte nach Europa und in asiatische Märkte. Im Gegensatz dazu gingen die Exporte in die USA um 4,1 Prozent zurück. Insbesondere der Absatz von Autos und Maschinen zur Computerchipproduktion in die USA schwächte sich ab. Auch die Ausfuhren nach China verzeichneten einen leichten Rückgang um 0,4 Prozent.
Im Dezember stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat um 6,1 Prozent gewachsen waren. Diese Abschwächung überraschte Analysten, die ein gleichbleibendes Wachstum erwartet hatten. Nach wie vor stabilisieren steigende Exporte in europäische Länder und nach China das Geschäft, während die Exporte in die USA einen Rückgang um etwa elf Prozent meldeten. Die Belastungen durch US-Zölle stellen weiterhin eine erhebliche Herausforderung für Japan dar, das zudem mit einer alternden Bevölkerung und geopolitischen Spannungen konfrontiert ist.

