Israels Luftwaffe greift Kommandozentrale der Hamas im Gazastreifen an
Die israelische Luftwaffe hat in einer nächtlichen Aktion im Gazastreifen eine mutmaßliche Kommandozentrale der Hamas angegriffen. Diese befand sich nach Angaben der israelischen Armee in einem früheren Schulgebäude im Norden der Stadt Gaza. Berichten zufolge, sowohl von palästinensischer Seite als auch von der Nachrichtenagentur Wafa, handelt es sich um eine Einrichtung, die als Unterkunft für Vertriebene diente. Die palästinensischen Informationen sprechen von mindestens 30 Todesopfern, vornehmlich Frauen und Kinder, sowie Dutzenden Verletzten. Die Unabhängigkeit dieser Berichte konnte derzeit nicht bestätigt werden.
In sozialen Medien kursierende Videos zeigen Helfer, die ein Mädchen aus den Trümmern bergen, doch auch deren Echtheit ist bislang unbestätigt. Laut der israelischen Armee richtete sich der Angriff gegen Terroristen der Hamas und des Islamischen Dschihad, die von diesem Ort aus Angriffe auf israelische Truppen und Gebiete geplant haben sollen. Die Armee betont, vor dem präzisen Schlag zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen getroffen zu haben, um das Risiko für unbeteiligte Menschen zu minimieren.
Trotz dieser Maßnahmen wirft das Vorgehen der israelischen Streitkräfte ein kritisches Licht auf die Nutzung ziviler Infrastruktur durch die Hamas, die systematisch gegen internationales Recht verstoße. Solche Angriffe unterstreichen erneut die komplexe und angespannte Lage in der Region, die weiterhin auf eine dauerhafte Lösung wartet.

