Israelischer Angriff nahe Damaskus fordert sieben Todesopfer
Bei einem mutmaßlich israelischen Angriff nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Aktivisten berichten, dass auch Mitglieder der iranischen Revolutionsgarde unter den Toten waren. Die Attacke habe sich in einem südlichen Außenbezirk der Hauptstadt ereignet, wo Stellungen proiranischer Milizen bombardiert wurden. Die zuständigen Behörden in Damaskus nehmen derzeit Untersuchungen in Angriff, während lokale Aktivisten berichten, dass sich dort Mitglieder proiranischer Milizen versammelt hatten. Israel selbst hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.
Hintergrund des Vorfalls ist der anhaltende Konflikt zwischen Israel und dem Iran um den Einfluss im Nachbarland Syrien. Israel hat wiederholt Ziele im syrischen Luftraum bombardiert, um zu verhindern, dass der Erzfeind Iran und seine verbündeten Milizen ihren Einfluss in dem Land ausweiten können. Der Iran gilt als einer der wichtigsten Unterstützer Syriens. Die Angriffe aus Israel haben seit Beginn des Gaza-Kriegs Anfang Oktober zugenommen. Erst vor rund zehn Tagen wurden bei einem Luftangriff in Damaskus mehrere iranische Revolutionswächter getötet. (eulerpool-AFX)

